20 Jahre nach der Heim-WM hat mit Lukas Podolski auch der letzte Bestandteil des "Sommermärchens" seine Laufbahn beendet. Der 40-Jährige war in seinen letzten Karrierejahre für Górnik Zabrze aktiv und beendete seine Laufbahn mit dem Gewinn des polnischen Pokals und als Vizemeister.
Trotzdem bleibt Podolski neben seiner grandiosen Karriere in der Nationalmannschaft insbesondere als Aushängeschild des 1. FC Köln in Erinnerung. Prinz Poldi hat für die Kölner 181 Spiele bestritten und auch nach seiner sportlichen Zeit beim Effzeh stets seine Verbundenheit zum Klub betont. Die Kölner dürfen sich nun darauf freuen, Podolski wieder häufiger im Rheinenergiestadion begrüßen zu dürfen.
1. FC Köln: Die Nummer 10 darf wieder vergeben werden
Doch mit dem Karriereende ändert sich beim 1. FC Köln nun auch noch etwas anderes. Im Jahr 2012 hatte Ex-Präsident Werner Spinner dem zu Arsenal wechselnden Podolski versprochen, dass seine Rückennummer 10 nichtmehr vergeben würde, solange er aktiv sei.
Elf Jahre später bestätigte Christian Keller dies, wenngleich Jörg Schmadtke das Versprechen eigentlich schon im Jahr 2014 gebrochen hat, indem er Patrick Helmes die Zehn gegeben hatte. Der Angreifer konnte dann aufgrund eines Knorpelschadens aber kein Spiel mit der Nummer absolvieren.
Wer bekommt beim Effzeh die legendäre Rückennummer?
Nach 14 Jahren dürfte es in der kommenden Saison aber dann wirklich zum Comeback der legendären Rückennummer beim 1. FC Köln kommen. Finanziell ist das nicht ganz unerheblich, weil sich Trikots mit der Zehn traditionell gut verkaufen.
Stellt sich nur die Frage, welcher Kölner sich eigentlich dafür eignet, in die Fußstapfen von Podolski oder früheren Stars wie Wolfgang Overath zu treten. Luca Waldschmidt hat die 10 zu Benfica-Zeiten getragen und wäre auch von der Position ein Spieler, der zur Debatte stehen könnte. Seine Zukunft ist jedoch ziemlich unsicher. Laut Bild-Angaben soll der 30-Jährige bei einem guten Angebot verkauft werden. Nicht ausgeschlossen, dass dafür ein Nachfolger verpflichtet wird - und dieser Spieler sich die Nummer 10 ergattert.
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