Transfergerüchte um Schlotterbeck - Bayern-Boss Dreesen klärt auf

Nico Schlotterbeck wurde zuletzt als Bayern-Alternative gehandelt. Jan-Christian Dreesen stellte nun klar, wie die Münchner nach der Upamecano-Verlängerung planen.
Ist Schlotterbeck noch ein Bayern-Kandidat?
Ist Schlotterbeck noch ein Bayern-Kandidat? / Hendrik Deckers/GettyImages
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Die Verlängerung von Dayot Upamecano sorgte im Umfeld des FC Bayern München lange für ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle. Von gigantischen Summen, über zahlreiche Äußerungen bis hin zu klaren Deadlines. Doch auch abseits der Münchner Blase wurde der Verlauf ganz genau beobachtet.

Hätten die Bayern keine Verlängerung erzielen können, wäre der Blick selbsterklärend auf naheliegende Alternativen gefallen. Und aktuell sitzt eben ein Innenverteidiger auf Top-Niveau mit einer offenen Vertragsfrage bei Borussia Dortmund unmittelbar vor der Münchner Nase: Nico Schlotterbeck.

Dreesen über die Planungen in der Defensive

In einem BILD-Live-Interview mit dem Münchner Vorstandsvorsitzendem Jan-Christian Dreesen erklärte dieser nun sehr deutlich, wie die Planung in der Defensive rund um Schlotterbeck ausfällt: "Es besteht kein Zweifel daran, dass Schlotterbeck ein herausragender Spieler ist. Er ist ein Spieler von Borussia Dortmund. Deshalb müssen wir nicht darüber spekulieren, wo er irgendwann spielen wird und ob er seinen Vertrag verlängern wird oder nicht. Wir haben den Vertrag von Upamecano verlängert. Wir sind mit drei großartigen Innenverteidigern sehr gut aufgestellt."

Und auch mit Blick auf die gesamte Gerüchtelage gab Dreesen ein klares Statement: "Darauf haben wir unsere ganze Kraft und den Fokus gesetzt. [...] von daher war es auch immer unser Ziel mit Dayot zu verlängern. Insofern war das Thema Schlotterbeck eher eines, das von außen immer wieder herangetragen wurde." Anschließend ergänzte er noch klar: "Das war eben nicht unser Thema und wir sind glücklich mit dem, was wir gemacht haben."

Was bedeutet das für Kim Min-jae?

Bleibt Kim Min-jae als Ersatz in München
Bleibt Kim Min-jae als Ersatz in München / F. Noever/GettyImages

Interessant an der Aussage des Vorstandsvorsitzenden ist auch, dass die Bayern
"mit drei großartigen Innenverteidigern sehr gut aufgestellt" sind. Zumindest teilweise könnte hier also ein Verbleib des weiterhin diskutierten Kim Min-jae angedeutet worden sein.

Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte, dass der Ersatz-Verteidiger der Bayern verkauft werden könnte. Mit Blick auf die Kadertiefe und Stabilität würde das aber zwangsläufig auch einen neuen Zugang bedeuten müssen. Möglicherweise könnten die Bayern neben der Thematik rund um Schlotterbeck aber auch hier vorerst einen Haken hinter gesetzt haben.


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