Neuer Kim-Interessent aus der Premier League? Es gibt einen Haken

Neben dem FC Chelsea sollen sich auch die Spurs mit Kim min-jae befassen. Allerdings gibt es für Tottenham ein Problem.
Geht es für Kim min-jae auf die Insel?
Geht es für Kim min-jae auf die Insel? / S. Mellar/GettyImages
facebooktwitterreddit

Kim min-jae kommt beim FC Bayern nicht an Dayot Upamecano und Jonathan Tah vorbei. Zwar hat der südkoreanische Innenverteidiger immer wieder bekräftigt, sich beim FC Bayern wohl zu fühlen und um seinen Platz kämpfen zu wollen, jedoch sieht ihn der Verein wohl dennoch als Verkaufskandidaten an. Ein Sommer-Transfer kann also trotz Vertrag bis 2028 keineswegs ausgeschlossen werden. Insbesondere dann nicht, wenn attraktive Angebote eingehen.

Laut Informationen von Bild-Fußballchef Christian Falk haben der FC Chelsea und Tottenham Hotspur den 29-Jährigen auf ihre Beobachtungsliste gesetzt. Die Blues gelten schon länger als möglicher Interessent von Kim, zumal der Klub im Sommer eine größere Abwehr-Investition eingeplant haben soll. Dies wäre auch nur logisch, zumal Chelsea auf der Innenverteidiger-Position zwar viel Quantität, aber keine absolute Top-Qualität vorzuweisen haben. Der Versuch, Jeremy Jacquet zu verpflichten, hat jüngst fehlgeschlagen. Der Youngster wird im Sommer nach Liverpool wechseln.

Tottenham dran: Ein attraktiver Klub für Kim?

Die Spurs wurden bislang noch nicht mit Kim in Verbindung gebracht, sollen aber auch auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger sein. Mit Cristian Romero und Micky van de Ven stehen zwei hochveranlagte Spieler zur Verfügung, die allerdings mit einem Abschied in Verbindung gebracht werden. Was auch daran liegen dürfte, dass die Spurs in der Premier League einfach nicht auf Touren kmmen. Nachdem Tottenham schon im Vorjahr trotz Europa-League-Sieg in der Liga einen indiskutablen 17. Platz belegt hatte, sieht es in dieser Saison mit Rang 16 nicht viel besser aus.

Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass die Spurs kaum Chancen haben, in der kommenden Saison international dabei zu sein. Holten sich die Engländer in der Vorsaison das Champions-League-Ticket über den Europa-League-Sieg, bräuchte es in dieser Spielzeit den Henkelpott. Die Ligaphase hat das Team als Tabellen-Vierter locker gemeistert, der ganz große Coup ist aber unwahrscheinlich. Für Kim könnte das wahrscheinliche Verpassen der internationalen Wettbewerbe ein Grund sein, sich nicht den Spurs anzuschließen. Finanziell und perspektivisch wären die Londoner aber auch keine ganz unspannende Option.

Der FC Bayern wäre wohl bereit, den Innenverteidiger für rund 40 Millionen Euro ziehen zu lassen, zumal er für einen Ergänzungsspieler deutlich zu viel verdient. Auf diese Weise hätte man auch nicht so viel Kohle im Vergleich zum Einkaufspreis von rund 50 Millionen Euro verbrannt.

Laut Bild denkt Kim derzeit aber überhaupt noch nicht an einen Wechsel und scheint vorerst zu planen, in München bleiben zu wollen, wo er noch bis 2028 unter Vertrag steht.

Kim fungiert nur als Teilzeitkraft

In der laufenden Saison hat der Südkoreaner zwar immerhin 23 Pflichtspiele absolviert, dabei aber nur gut 1.100 Minuten sammeln können. Beim Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim stand Kim nicht mal im Kader, ehe er am Wochenende gegen Bremen mal wieder in die Startelf rein rotierte und - wie in dieser Saison üblich - einen sehr soliden Job gemacht hat.


Weitere Bayern-News lesen:

feed