Transfer-Gretchenfrage: BVB-Bosse uneinig?



Beim BVB herrscht weiter Unklarheit darüber, ob Winter-Neuzugänge überhaupt ein Thema sein sollen. Die Überlegungen hinsichtlich Oscar Bobb sind zunächst auf Eis gelegt.
Sebastian Kehl und Lars Ricken im Gespräch
Sebastian Kehl und Lars Ricken im Gespräch / Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages
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In diesem Transfer-Winter werden bei Borussia Dortmund die Abgänge im Fokus stehen. Mit Pascal Groß und Cole Campbell gibt es bereits zwei feststehende Abschiede, Julien Duranville beispielsweise könnte noch folgen. Eine allzu große Notwendigkeit für Neuzugänge gibt es offenbar nicht, meinte zumindest Sebastian Kehl zuletzt (90min berichtete).

Komplette Einigkeit und Klarheit scheint aber noch immer nicht darüber zu herrschen, ob der BVB den Kader für die restliche Saison nicht doch noch verstärken sollte. Laut Sky-Reporter Patrick Berger, eine der zuverlässigsten Quellen rund um Schwarz-Gelb, gab es an den vergangenen zwei Abenden im Trainingslager größere Sitzungen, in denen genau über dieses Thema diskutiert wurde.

Dortmund noch ohne Transfer-Klarheit

Neben Niko Kovac, der an einer der zwei Runden ebenfalls teilnahm, waren Kehl, Lars Ricken, Carsten Cramer und die Chefscouts beteiligt. Im Fokus stand eben jene Frage: Soll zumindest ein Winter-Neuzugang noch angegangen werden? Es soll durchaus kontrovers diskutiert worden sein, so Berger weiter. Eine Entscheidung steht demnach aber weiterhin aus, sie ist noch nicht final getroffen worden.

Neben der übergeordneten Frage grundsätzlicher Neuzugänge, wurde wohl auch über etwaige Spielerprofile gesprochen. Ebenfalls sei diskutiert worden, ob ein möglicher Vorgriff auf den zweifelsohne üppigeren Transfer-Sommer denkbar ist. Gerade in diesem Kontext wurde Berger zufolge auch erneut über Oscar Bobb gesprochen.

Die Sportbild hatte jüngst vermeldet, dass eine Verpflichtung des 22-jährigen Offensivspielers von Manchester City zunächst ad acta gelegt wurde (90min berichtete). Und dabei bleibt es offenbar auch: Bobb ist für den BVB zwar interessant, aber zurzeit kein Thema für diesen Januar.

Einig sollen sich die Dortmund-Verantwortlichen aber immerhin schon bezüglich der Abgänge sein: Nach Duranville, der aller Voraussicht nach noch ausgeliehen werden soll, sind keine weiteren Abgänge geplant. Bis auf Weiteres dürfte der BVB also die Augen nach potenziell interessanten Spielern offen halten, insofern sie als Gesamtpaket eine sportlich wie finanziell sinnvolle Verstärkung darstellen sollten. Ob schlussendlich gehandelt werden würde, wird dann wohl zeitnah entschieden.


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