Bericht: BVB legt Transfer von City-Star auf Eis

Der Wechsel von Oscar Bobb zu Borussia Dortmund wird immer unwahrscheinlicher.
Wunschspieler des BVB: Oscar Bobb
Wunschspieler des BVB: Oscar Bobb / Ben Roberts - Danehouse/GettyImages
facebooktwitterreddit

Sebastian Kehl war in den ersten Tagen des Transferfensters äußerst umtriebig. Erst verschiffte er Pascal Groß zurück in die Premier League zu Brighton & Hove Albion, anschließend brachte er auch den Abgang vom unzufriedenen Talent Cole Campbell zur TSG Hoffenheim unter Dach und Fach.

Weil auch Julien Duranville die Schwarz-Gelben noch verlassen soll, besteht auf den offensiven Außenbahnen Bedarf – obwohl die beiden Talente in dieser Saison kaum eine Rolle spielten. Für genau diese Rolle hatte der BVB eigentlich City-Youngster Oscar Bobb auserkoren. Der junge Norweger ist bei den Skyblues spätestens ab dem Deal für Antoine Semenyo überflüssig.

Doch, wo es vor einigen Tagen schon so aussah, als sei der Transfer von Bobb nahezu in trockenen Tüchern, so ist das Bild mittlerweile ein anderes. Denn aktuell muss man ein großes Fragezeichen hinter einen möglichen Deal setzen.

Bobb zu teuer?

Die Sport Bild berichtet nämlich, dass der BVB den Transfer des Norwegers vorerst auf Eis gelegt hat. Grund sei das hohe Gesamtvolumen des Deals. Die Summe in Form von Ablöse, Gehalt und Berater-Honorare würde wohl knapp 70 Millionen Euro betragen – zu viel für die Schwarz-Gelben.

Ob sich Dortmund noch mit Manchester City noch einigen können? Es wird immer unwahrscheinlicher. Zumal der BVB laut der Sport Bild für den Winter ohnehin kein großes Budget und somit kaum Handlungsspielraum hat.

Finanzielle Zwänge

Es wirkt also ganz so, als müssten sich die Fans von einer Verpflichtung Bobbs verabschieden – genauso wie von Wintertransfers generell. Denn bis auf den Abgang von Duanville plant Dortmund keine weiteren Aktivitäten auf dem Transfermarkt.

Stattdessen vertrauen die Verantwortlichen auf den Kader der Hinrunde. Ein durchaus hohes Risiko, wenn man bedenkt, dass der BVB nur phasenweise überzeugen konnte und Spieler wie Julian Brandt oder Nico Schlotterbeck öffentlich ihre Mitspieler und das System kritisierten.

Frisches Blut hätte hier vielleicht etwas verändern können, doch die finanziellen Zwänge sind beim BVB anscheinend so groß, dass Bobb zu teuer ist – somit bleiben die offensiven Außenpositionen weiterhin ein Defizit und eine Schwachstelle.


Weitere BVB-News lesen:

feed