Der FC Schalke ist im Angriff zwar eigentlich schon relativ breit aufgestellt, jedoch könnte der Bundesliga-Aufsteiger durchaus noch einmal nachlegen. Potenziell fündig geworden sein soll S04 beim FC Burnley. Das berichtet zumindest Football-Italia.net. Demzufolge haben es die Schalker auf Andréas Hountondji abgesehen.
Der 24-Jährige kickte in der vergangenen Saison auf Leihbasis für den FC St. Pauli und könnte nun also erneut in der Bundesliga anheuern.
Sticht der FC Schalke Frosinone Calcio aus?
Eigentlich deutete zuletzt vieles auf einen Wechsel zu Frosinone Calcio hin. Burnley und der Serie-A-Klub sollen sich bereits über eine Leihe mit Kaufpflicht beim Erreichen des Klassenerhalts einig geworden sein, jedoch möchte Schalke den Italienern offenbar im letzten Moment in die Quere kommen. Ein Hountondji-Wechsel nach Gelsenkirchen könnte zu ähnlichen Modalitäten stattfinden. Mit der AS St. Étienne soll es noch einen dritten interessierten Klub geben.
Hountondji war in der letzten Saison auf St. Pauli Rotationsspieler und hat in 23 Pflichtspielen vier Tore erzielt. In einer absoluten Top-Liga konnte der Angreifer auch in den Jahren zuvor noch nicht überzeugen.
Schalke will in der Offensive nachlegen
Wie heiß die Spur nach Gelsenkirchen wirklich ist, ist derzeit noch schwer zu sagen. Klar ist aber, dass in der Offensive noch etwas passieren soll. Jüngst wurde auch George Ilenikhena auf Schalke gehandelt, der jedoch schwer finanzierbar wäre. Zudem gelten Ali Habesoglu (Bodrum FK) und Jelani Dumas (Benfica) als Kandidaten. Es gibt sogar Gerüchte, wonach es Schalke noch einmal bei Jesper Lindstrøm probieren möchte (90min berichtete).
Die Schalker bauen in der kommenden Saison im Angriff erneut auf Edin Dzeko, der aber wohl auch seine Pausen benötigen wird. Als verlässlicher Backup kann Moussa Sylla angesehen werden, der die Knappen aber auch noch verlassen könnte.
Neuzugang Junior Adamu und der lange verletzte Emil Höjlund sind eher Wundertüten. Zudem stehen Bryan Lasme und Christian Gomis als Angreifer im Kader, werden aber wohl keine große Rolle spielen.
An der Quantität sollte es in der Schalke-Offensive nicht scheitern, womöglich eher an der Qualität. Ob Hountondji eine große Verbesserung darstellen würde, ist aber ziemlich fraglich.
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