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Statt Sancho: Der BVB sollte sich dieses 17-jährige Offensivjuwel angeln

Borussia Dortmund denkt über eine erneute Rückholaktion von Jadon Sancho nach. Doch was, wenn aus dem Traum vieler Borussen nichts wird? Oder gibt es womöglich sogar eine bessere Lösung?
Jadon Sancho steht erneut auf der Liste des BVB
Jadon Sancho steht erneut auf der Liste des BVB | Ben Roberts - Danehouse/GettyImages

Was seit Wochen als Transfergerücht durch die Bundesliga geistert, wurde nun offiziell bestätigt. Borussia Dortmund beschäftigt sich tatsächlich mit einer Rückkehr von Jadon Sancho. Der Engländer stehe unter Beobachtung, teilte BVB-Boss Lars Ricken der Sport Bild mit. Ob eine erneute Verpflichtung allerdings umsetzbar ist und der Traum zahlreicher BVB-Fans nochmals wahr wird, steht aktuell in den Sternen.

Grund genug, sich mit möglichen Alternativen zu beschäftigen, denn deutlich wurde auch, dass die Dortmunder im Offensivbereich unbedingt qualitativ nachlegen wollen – und wohl auch müssen.

Kleiner Randgedanke: Vielleicht sollte man sich in Dortmund statt auf Jadon Sancho aber ja auf einen ganz anderen Namen fokussieren?

Borussia Dortmund sollte dieses Offensivjuwel ins Visier nehmen!

Wenn man den Namen Jadon Sancho bei den Transferüberlegungen der Borussen derzeit ausklammert und nach Alternativen für den Dortmunder Transfersommer Ausschau hält, erlebt ein 17-jähriges Megatalent gerade einen steilen Aufstieg und verleiht seinem Namen quasi im Wochentakt neues Gewicht. Die Rede ist von Oskar Pietuszewski vom portugiesischen Topklub FC Porto.

Oskar Pietuszewski vom FC Porto
Oskar Pietuszewski vom FC Porto | NurPhoto/GettyImages

Dieser Jungspund deutet seit Wochen an, wozu er fähig ist und wohin seine Entwicklung gehen könnte. Nicht umsonst hat sich sein Marktwert in den letzten zwölf Monaten von einer Million auf satte 20 Millionen Euro verzwanzigfacht.

Oskar Pietuszewski - dieser Stern steigt rasant auf

In der laufenden Saison kommt das Megatalent, das im vergangenen Januar vom polnischen Klub Jagiellonia Białystok zu Porto gewechselt war, auf elf Torbeteiligungen in 45 Pflichtspielen. Sechs davon erzielte er in seinen ersten elf Spielen für die Portugiesen seit Januar. Sein bislang beeindruckendster Treffer war wohl der zum zwischenzeitlichen 2:0 im hitzigen Stadtderby gegen Benfica Lissabon. Das Spiel endete letztlich 2:2.

Der FC Porto investierte acht Millionen Euro in seinen Transfer, die an seinen Ausbildungsverein Jagiellonia flossen, obwohl Pietuszewski zu diesem Zeitpunkt bereits zwölf Millionen wert war.

Der 1,79 Meter große Flügelspieler bevorzugt die linke offensive Außenbahn, kann im Angriff aber flexibel eingesetzt werden. Seine herausragenden Fähigkeiten sind seine Explosivität und sein technisch starkes Power-Dribbling.

Auf den ersten Metern bekommt man das Offensivjuwel kaum zu fassen und seine wieselflinken Haken sind schon so manchem Verteidiger gewaltig um die Ohren geflogen. Mittlerweile debütierte er für die polnische A-Nationalmannschaft und kam in der vergangenen Länderspielpause in den WM-Playoffs gegen Albanien und Schweden zum Einsatz.

Der junge Pole ist ein absolutes Powerhouse und verfügt über jede Menge Selbstbewusstsein, das er auch rotzfrech nach außen trägt. Mit seiner breiten Brust dürfte er für BVB-Coach Niko Kovac ein äußerst interessanter Spieler sein.

Diesen Namen muss man sich merken: Oskar Pietuszewski
Diesen Namen muss man sich merken: Oskar Pietuszewski | Eurasia Sport Images/GettyImages

Hohe Hürde: Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro

Aktuell werden immer mehr Topklubs auf den Shootingstar mit der Rückennummer 77 aufmerksam. Wenn Dortmund im Sommer ein neues Supertalent an Land ziehen möchte, sollte der Verein womöglich recht schnell agieren. Allerdings gibt es da einen kleinen Haken: Oskar Pietuszewski hat beim FC Porto eine Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro.

Sollte der BVB also so lange warten, bis andere Klubs konkret die Fühler ausstrecken, dürfte kaum Verhandlungsspielraum bestehen, um sich mit Porto auf einen stemmbaren Deal zu verständigen. Allerdings gilt Serhou Guirassy ja seit längerem als Dortmunder Abschiedskandidat im Sommer und möchte dem Vernehmen nach gerne zu einem europäischen Topklub wechseln, mit dem er Titel gewinnen kann. Warum also nicht versuchen, den Torjäger aus Guinea in einen Deal um Oskar Pietuszewski einzubinden und so zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen?

Oskar Pietuszewski strotzt nur so vor Selbstbewusstsein
Oskar Pietuszewski strotzt nur so vor Selbstbewusstsein | Carlos Rodrigues/GettyImages

In einer perfekten BVB-Welt...

Betrachtet man die Transfersituation des BVB in einer kleinen Traumwelt und vergisst die finanziellen Hürden und Grenzen, müsste man sagen: Oskar Pietuszewski muss um jeden Preis geholt werden!

Der 17-Jährige scheint mit seiner Spielanlage und seinem Charakter wie für Borussia Dortmund gemacht zu sein und präsentiert quasi Fußball inmitten des gegnerischen Gesichts. Er wäre sicherlich einer, der mit seinen explosiven und rotzfrechen Dribblings die Dortmunder Massen im Stadion von Beginn an mitreißen kann.

Klares Fazit: Für diesen Spieler sollte der BVB bereit sein, finanziell an seine Schmerzgrenzen zu gehen. Dieses Juwel wäre es wert, zumal man in Dortmund ja beste Erfahrungen mit polnischen Fußballstars gemacht hat. Oskar Pietuszewski zum BVB? In der Theorie ist es ein Must-have!

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