Spielte bei Polzin keine Rolle: HSV wird teuren Transferflop los
Von Oliver Helbig

Mit 18 Punkten nach 18 gespielten Spielen steht der Hamburger SV derzeit noch über dem Strich in der Tabelle der Bundesliga. Im Nachholspiel gegen Bayer 04 Leverkusen Anfang März kann der Nordklub womöglich sogar noch einmal gegenüber der Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt nachlegen.
Wer zum festen Kern von Trainer Merlin Polzin im Kampf um den Klassenerhalt gehört und wer nicht, hat sich im bisherigen Saisonverlauf bereits klar abgezeichnet. Nun scheint auch bei der Personalie Silvan Hefti neue Bewegung in die Sache zu kommen: Nachdem die Hanseaten bereits Anfang Januar in Gesprächen mit dem Management des Schweizer Rechtsverteidigers bezüglich einer möglichen Vertragsauflösung gestanden haben sollen, deutet sich nun offenbar ein Blitzabschied an, der dem HSV so oder so finanzielle Erleichterung bringen könnte.
Bericht aus den USA: Hefti vor HSV-Abschied in die MLS
Wie der US-amerikanische Journalist Steven Goff berichtet, soll der MLS-Klub D.C. United aus Washington stark an einer Verpflichtung von Hefti interessiert sein. Goff, der als Insider des Fußballklubs aus der Hauptstadt gilt, schrieb, dass sich die Verhandlungen für einen fixen Transfer des Schweizers in der finalen Phase befinden würden. Ob der HSV allerdings eine Ablöse für den einst für 1,5 Millionen Euro verpflichteten Transferflop erhält, ist aktuell noch unklar. Den Hamburgern würde es allerdings schon helfen, Hefti von der Payroll und Hefti aus seinem eigentlich bis 2028 laufenden Vertrag zu bekommen.
In der 2. Bundesliga war Hefti zum Teil noch tragende Kraft: Mit 19 Einsätzen trug er in der Aufstiegssaison durchaus zur Rückkehr ins deutsche Oberhaus bei. In der laufenden Saison absolvierte der 28-Jährige allerdings noch keine Minute unter Trainer Merlin Polzin und kam lediglich für die Hamburger Amateure in der Regionalliga Nord zum Einsatz.
Bei seiner Verpflichtung im August 2024 hatte man sich von dem zehnmaligen Schweizer U21-Nationalspieler wohl weitaus mehr erhofft. Letztlich blieb Hefti angesichts seiner Entwicklung, die ihn zwischenzeitlich in die Bedeutungslosigkeit gedrängt hat, allen großen Erwartungen schuldig. In Hamburg dürfte man froh sein, wenn sich dieses Kapitel nun zeitnah erledigt.
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