Nach acht Jahren beim FC Bayern schlägt Leon Goretzka im Sommer ein neues Kapitel auf. Zuletzt war zu vernehmen, dass es den 31-Jährigen voraussichtlich in die Serie A und zum italienischen Traditionsklub AC Mailand zieht. Doch wie konkret ist die Angelegenheit wirklich?
Nach dem Sieg im Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart konnte sich Goretzka noch nicht genauer zu seiner Zukunft äußern.
"Ich habe mich noch nicht entschieden. Ich würde mich jetzt auch ehrlich gesagt nicht auf den Zeitraum zwischen Saisonende und WM beschränken. Also ich entscheide das dann, wenn ich mich danach fühle", machte er deutlich.
Milan-Deal von Champions-League-Qualifikation abhängig?
Medienberichten zufolge liegt Goretzka allerdings bei der AC Mailand bereits ein Dreijahresvertrag vor. Die Gazzetta dello Sport erklärte zudem, dass der Mittelfeldmann bereits mit Trainer Massimiliano Allegri gesprochen habe und sich einen Wechsel zu Milan sehr gut vorstellen könne.
Allerdings wolle Goretzka darauf warten, ob sich der Klub für die Champions League qualifiziert. Genau das haben die Rossoneri allerdings nach einer kapitalen Heim-Pleite gegen Cagliari Calcio nicht geschafft. Milan wird nur in der Europa League spielen und hat somit nun auch bei Goretzka wohl schlechtere Karten.
Demnach deutet nun vieles darauf hin, dass es noch ein wenig dauern könnte, bis der Routinier eine Entscheidung trifft. Auch englische Klubs sollen ja mit in der Verlosung sein.
WM könnte Goretzka eine Bühne bieten
Für Goretzka kann es durchaus sogar von Vorteil sein, zuerst die WM zu spielen und dann einen neuen Vertrag zu unterschreiben. Während er beim FC Bayern oft nur die zweite Geige spielte und in der Champions League praktisch überhaupt nicht gefragt war, dürfte das bei der WM anders aussehen.
Die Chancen stehen gut, dass er an der Seite von Aleksandar Pavlovic im Mittelfeld beginnen darf. Auf diese Weise könnte er das Turnier als Bühne benutzen und potenzielle Arbeitgeber von sich überzeugen.
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