Wenn der FC Bayern am Mittwochabend auf Paris Saint-Germain trifft, sind auf beider Seite reichlich Weltstars vorhanden. Auf Seiten der Pariser fehlt im Champions-League-Kracher jedoch ein elementar wichtiger Akteur. Die Rede ist von Achraf Hakimi, der sich beim 5:4-Sieg im Halbfinal-Hinspiel verletzt hat.
Dies könnte für den FC Bayern ein entscheidender Vorteil sein, zumal Hakimi zu den besten Außenverteidigern der Welt gehört und auch im Hinspiel mit seinen offensiven Vorstößen ein permanenter Unruheherd war. Als Hoeneß im Interview mit DAZN darauf angesprochen wurde, welchen Spieler von PSG - ob unrealistisch oder nicht - besonders gerne zum FC Bayern transferieren würde, nannte er tatsächlich den Namen des Marokkaners.
"Achraf Hakimi, den würden wir sofort nehmen."Uli Hoeneß (DAZN)
"Achraf Hakimi, den würden wir sofort nehmen, weil er bei uns gut reinpassen würde", verdeutlichte Hoeneß. Dieser dürfte aber auch wissen, dass es kaum eine Chance gibt, den bis 2029 gebundenen PSG-Star wirklich an die Isar zu locken. Dabei ging es bei der Frage allerdings auch nicht.
Hoeneß-Aussage ein kleiner Seitenhieb gegen Konrad Laimer?
Konrad Laimer dürfte die Hoeneß-Aussage trotzdem nicht ganz so gerne gehört haben. Immerhin hat der Münchner Ehrenpräsident im Gespräch mit DAZN ohnehin schon eine Art Warnung in Richtung des Österreichers ausgesprochen. "Er arbeitet wahnsinnig hart, aber er ist nicht Maradona. Und Spieler wie er müssen akzeptieren, das es Grenzen gibt", so Hoeneß zum Vertragspoker um den Österreicher.
Ob die Hakimi-Aussage tatsächlich auch ein kleiner versteckter Seitenhieb gegen Laimer war? Indirekt könnte sie doch auch etwas mit dem Österreicher zu tun haben.
Dass Hoeneß Hakimi als "Wunschtransfer" betitelt hat, legt schließlich nahe, dass er auf der Position rechts hinten noch mit am meisten Verbesserungspotenzial sieht. Ansonsten hätte er auch Namen wie Vitinha, Khvicha Kvaratskhelia oder Ousmane Dembélé aufzählen können, die in Sachen Marktwert nochmal ein Stückchen über Hakimi anzusiedeln sind.
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