Borussia Mönchengladbach

Falls Sommer geht: Baut Gladbach auf Sippel als Nummer 1?

Jan Kupitz
Löst Sippel Sommer ab?
Löst Sippel Sommer ab? / Christof Koepsel/GettyImages
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Die Zukunft von Yann Sommer ist offen. Sollte er Borussia Mönchengladbach in diesem Sommer verlassen, würde der Verein wohl auf eine interne Nachfolgeregelung setzen.


Seit Wochen halten sich nun schon die Wechselgerüchte rund um Yann Sommer. Der Schweizer wird von OGC Nizza und Lucien Favre umgarnt und könnte an der Cote d'Azur noch einmal einen vergleichsweise dicken Vertrag unterschreiben.

Die französische L'Equipe vermeldete am Dienstagabend, dass der Transfer des Torhüters kurz bevor stehe - diese Meldung wurde von Sport1 jedoch dementiert. Überhaupt scheint Sommer selbst noch nicht zu wissen, was er will. Bei der Sport Bild erklärte er, dass auch eine Verlängerung seines bis 2023 datierten Vertrags "selbstverständlich" vorstellbar ist.

Nun wäre es aber natürlich ziemlich blauäugig von den Gladbacher Verantwortlichen, das Szenario eines Sommer-Abgangs nicht zumindest in Erwägung zu ziehen und sich für diesen Fall zu wappnen. Sprich: Welcher Torhüter würde die Nachfolge antreten, sollte der 33-Jährigen tatsächlich um die Freigabe bitten?

Laut Angaben der Bild ist es "gut vorstellbar", dass die Fohlen dann auf eine interne Regelung setzen: Tobias Sippel könnte demnach übergangsweise als Nummer eins fungieren.

Die Idee dahinter: Gladbach möchte seinen beiden vielversprechenden Nachwuchskeepern Moritz Nicholas und Jan Olschowsky keinen Stammkeeper vor die Nase setzen, der das Borussia-Tor auf lange Sicht hütet. Stattdessen könnten die beiden Youngster hinter Sippel in Ruhe aufgebaut werden, um mittelfristig als Nummer eins zu übernehmen.

Schon im April hatte Gladbach-Legende Uwe Kamps ebenfalls für Sippel plädiert, ihn im Falle eines Sommer-Verkaufs zwischen die Pfosten zu stellen. "Er war in seiner Karriere schon eine Nummer eins, früher in Kaiserslautern, und er hat auch hier immer gezeigt, dass auf ihn Verlass ist, wenn er Yann vertreten hat", so Kamps damals im Gespräch mit derRheinischen Post.


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