Werder Bremen

Beraterwechsel bei Maxi Eggestein: Bremen-Abschied als Ziel

Yannik Möller
Maximilian Eggestein möchte Werder nun verlassen
Maximilian Eggestein möchte Werder nun verlassen / Stuart Franklin/Getty Images
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Maximilian Eggestein möchte Werder Bremen beim Gang in die zweite Liga offenbar nicht begleiten. Der Mittelfeldspieler will den Klub verlassen und erhofft sich durch einen Beraterwechsel gute Angebote.


Nach zehn Jahren scheint eine Trennung zwischen Maximilian Eggestein und Werder Bremen bevorzustehen. Im Alter von gerade einmal 14 Jahren wechselte der gebürtige Hannoveraner aus der Jugend der TSG Havelse an die Weser, wo er seit 2015 regelmäßig für die Profis aufläuft.

Allerdings scheint es für ihn bei 177 Pflichtspielen für den Klub zu bleiben, die 200er-Marke wird er wohl nicht mehr knacken. Denn den Gang in die 2. Bundesliga möchte er anscheinend nicht beschreiten, trotz langjähriger Treue.

Eggestein möchte Bremen verlassen - langjähriger Berater wünscht ihm "nur das Beste"

Informationen der Deichstube nach ist ein Wechsel in diesem Sommer das Ziel des 24-Jährigen. Bei Werder hat der zentrale Mittelfeldspieler einen noch bis 2023 gültigen Vertrag, sein Marktwert wird derzeit auf 7,5 Millionen Euro geschätzt (via transfermarkt). Dementsprechend könnte der finanziell angeschlagene Absteiger bei einem Verkauf noch die ein oder andere Million mitnehmen.

Damit der angedachte Abschied auch erfolgreich ist, hat Eggestein extra noch seinen Berater gewechselt. Bislang war Gunter Neuhaus sein Ansprechpartner, nun wird er von der Agentur "Roof" vertreten. Spieler wie Sadio Mané, Kai Havertz, Serge Gnabry und Marc-André ter Stegen gehören ebenfalls zu den äußerst namhaften Klienten.

Maximilian Eggestein
Nach zehn Jahren steht für Maximilian Eggestein der Werder-Abschied an / Stuart Franklin/Getty Images

Auf Anfrage der Deichstube zeigt sich Neuhaus aber total entspannt: "Es ist keine Trennung im Bösen. Maxi ist ein großartiger Fußballer und ein noch besserer Mensch. Ich wünsche ihm nur das Beste."

Von seinen neuen Partnern wird sich der ehemalige U21-Nationalspieler mehr und bessere Angebote erhoffen - womöglich auch aus dem Ausland. In der Bundesliga soll zwar ein gewisses Interesse vorherrschen, heißt es. Doch schätzt das Portal, dass auch Norwich City aus der Premier League "ein Thema werden" könnte. Dann würde er Milot Rashica folgen, den "die Kanarienvögel" bereits für etwa elf Millionen Euro verpflichtet haben.

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