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Watzke weint Haaland nicht nach: "Spieler kommen, Spieler gehen"

Yannik Möller
Hans-Joachim Watzke
Hans-Joachim Watzke / Markus Gilliar/GettyImages
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Der Abgang von Erling Haaland wird Borussia Dortmund zwar sportlich schmerzen, emotional aber eher weniger. Zumindest tritt Hans-Joachim Watzke mit dieser Einstellung auf.


Nun ist es offiziell: Erling Haaland wird den BVB verlassen und sich Manchester City anschließen.

Damit hat die Transfer-Sage ein Ende genommen. Nur noch letzte Details sind zu klären, damit der Wechsel zum Juli in Kraft treten kann. Ein letztes Spiel wird der Norweger für Schwarz-Gelb noch bestreiten: Das Heimspiel am kommenden Samstag, wenn es gegen Hertha BSC geht.

Watzke betont Normalität des Geschäfts: Haaland-Abgang ohne große Emotionen

Einen allzu emotionalen Abschied wird es aber wohl nicht geben. Zumindest wenn es nach Hans-Joachim Watzke geht. Zwar betonte er den sportlichen Verlust, der mit dem Haaland-Abgang einhergeht - ist er doch eine starke Tormaschine. Doch unterschied Watzke deutlich im Vergleich zu anderen Spielern, die den Verein verlassen haben.

"Manchmal wird es schon emotionaler. So war es für mich sehr emotional, als Mats Hummels mir 2016 gesagt hat, dass er den Klub nach ich glaube sieben oder acht Jahren verlassen wird - weil es eine so lange Zeit war und wir eine besondere Beziehung hatten", erklärte er gegenüber CNN.

Bei Haaland sieht es der Geschäftsführer jedoch etwas anders: "Manchmal sind Spieler aber auch nur zwei, drei Jahre beim BVB, dann ist es nicht ganz so emotional. Zumal es im Fußball normal ist, dass Spieler kommen und Spieler gehen - und wenn sie gehen wollen, ist das so."

Erling Haaland
Erling Haaland wechselt zu Man City / Joosep Martinson/GettyImages

Es sei nun einmal "die Entscheidung von Erling", die Borussia nach zweieinhalb Jahren zu verlassen. Das ist ihm aufgrund der Ausstiegsklausel auch einfacher gemacht, als wenn der Bundesligist eine etwaige Ablösesumme frei hätte verhandeln können.

Mittlerweile dürften sich deutlich mehr Dortmund-Fans mit den Worten von Watzke identifizieren können, als noch vor einigen Monaten. Immerhin hat das andauernde Hin und Her mitsamt weiteren Verletzungspausen auch für Frust unter den Anhängern gesorgt.

Nun geht es darum, den Haaland-Transfer sportlich aufzufangen. Mit Karim Adeyemi wurde bereits ein erster Schritt unternommen.


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