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VfB Stuttgart

Über 20 Mio. Euro: Gonzalez auf dem Sprung nach Italien

Yannik Möller
Jun 11, 2021, 9:29 AM GMT+2
Nicolas Gonzalez könnte den VfB verlassen
Nicolas Gonzalez könnte den VfB verlassen / Pool/Getty Images
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Mit Nicolas Gonzalez hat der VfB Stuttgart einen Offensivspieler, der flexibel einsetzbar ist und der in der Regel abliefert, wenn er spielt. Das wissen natürlich auch andere Klubs: So offenbar auch die AC Florenz, die bereits ein werthaltiges Angebot an die Schwaben abgegeben haben soll.

Vor drei Jahren wechselte Nicolas Gonzalez für etwa 8,5 Millionen Euro zum VfB Stuttgart. Der Argentinier brauchte ein Jahr um anzukommen, ehe er in seiner zweiten Saison 14 Tore erzielen und drei weitere Treffer vorbereiten konnte. Somit gibt es nun schon ein Jahr lang ein gewisses Interesse an ihm, das derzeit immer konkreter zu werden scheint.

In der abgelaufenen Saison kam er verletzungsbedingt zwar nur auf 15 Einsätze in der Bundesliga, dennoch war er an acht Treffern direkt beteiligt (sechs Tore, zwei Vorlagen). Gonzalez zeigt: Er kann auch in der obersten Liga performen.

Nicolas Gonzalez
Trotz zahlreicher Ausfälle konnte Nicolas Gonzalez noch regelmäßig jubeln / Matthias Hangst/Getty Images

Florenz bietet Stuttgart über 20 Millionen Euro für Gonzalez

Laut Gianluca Di Marzio, dem berühmten Transferexperten aus Italien, finden seine Leistungen nun direkten Anklang. So soll die AC Florenz bereits ein Angebot von über 20 Millionen Euro für den 23-Jährigen nach Stuttgart abgeschickt haben. Dazu käme die ein oder andere weitere Million durch zusätzliche Bonuszahlungen.

Es heißt, die beiden Klubs seien bereits in Verhandlungen und sich dabei schon ziemlich nah gekommen. Durch den bis 2024 gültigen Vertrag kann sich der VfB in Person von Sportdirektor Sven Mislintat halbwegs entspannt zurücklehnen und auf eigene Forderungen bestehen.

Sven Mislintat
Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat könnte das Geld gewinnbringend investieren / THOMAS KIENZLE/Getty Images

Es besteht wohl kaum ein Zweifel, dass diese hohe Ablösesumme wiederum erfolgsversprechend eingesetzt würde. Natürlich wäre der Abgang von Gonzalez ein Qualitätsverlust. Doch haben die Verantwortlichen über die letzten Jahre zeigen können, dass sie wissen, wo und für wen solche Gelder einzusetzen sind. Auch hier ist der Sportdirektor federführend.

Für den Spieler selbst wäre der Schritt nach Florenz aber durchaus kurios. Abgesehen von ein wenig mehr Gehalt hat der Tabellendreizehnte der Serie A derzeit nichts zu bieten, was der VfB nicht auch vorzuweisen hat. Zudem wäre wohl davon auszugehen, dass sein nächster Wechsel zu einem größeren und vor allem international vertretenen Klub erfolgen könnte, wenn er seine Leistungen noch ein weiteres Jahr im inzwischen gewohnten Umfeld beim VfB zeigen kann.

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