VfB Stuttgart

Erste Risse beim VfB? Kritik aus der Mannschaft an Trainer Matarazzo

Yannik Möller
Pellegrino Matarazzo
Pellegrino Matarazzo / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Die Abstiegssorgen in Stuttgart werden immer größer, ebenso der Abstand zu den rettenden Plätzen. Bei aller Betonung der gemeinsamen Verantwortung, gibt es doch erste Kritik an Trainer Pellegrino Matarazzo.


Eine der überraschendsten Wendungen im Vergleich zur Vorsaison hat bislang der VfB Stuttgart genommen. Im Vorjahr spielte der Aufsteiger noch einen mutigen, schnellen und offensiven Fußball, der mit einem einstelligen Tabellenplatz und einer vergleichsweise sehr entspannten Saison belohnt wurde.

Nach 21 Spieltagen der laufenden Saison jedoch steht der Klub auf dem 17. Tabellenplatz. Durch das letzte Wochenende sind es bereits vier Zähler Abstand auf den Relegationsplatz. Langsam aber sicher wird die Luft dünn, die Sorgen nehmen zu.

Team-Kritik an Matarazzo: Zu wenig Motivator für den Abstiegskampf?

Davon ist auch Pellegrino Matarazzo nicht ausgenommen. Obwohl immer wieder von sämtlichen Seiten der Zusammenhalt betont und gesagt wird, man werde die derzeitigen Herausforderungen gemeinsam angehen, kommt inzwischen Unruhe auf. So gibt es nach Bild-Informationen erste Kritik aus dem Umfeld des Teams am Trainer.

Der Vorwurf: Matarazzo ist viel mehr Taktik-Genie als Motivator. In einer solchen Saisonphase ist es noch immer alles andere als schlecht, einen Trainer zu haben, der auch im Taktik-Bereich seine Stärken hat. Doch ohne Motivation und ein Wesen, die Mannschaft in dieser schwierigen Phase im positiven Sinne anzustecken, kommt kaum ein Team weiter. Das ist offenbar die Befürchtung.

VfB Stuttgart
Enttäuschte Gesichter beim VfB / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

Auch das Einreden seitens der Verantwortlichen auf die Spieler hat offenbar keine nachhaltige Wirkung entfaltet. Deshalb soll wiederum auch der Coach von seinem Team enttäuscht sein. Offenbar sind beide Seiten von der Haltung der jeweils anderen etwas ernüchtert.

Sven Mislintat betont weiterhin das Vertrauen (via Bild): "Ich kenne Rino lange genug und weiß, dass er zu 100 Prozent versucht, die Situation umzudrehen, in die wir geraten sind." Der Sportdirektor war schon in den letzten Wochen federführend darin, vor den TV-Kameras eine "Zusammen"- und "Jetzt erst recht"-Haltung zu beschreiben.


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