VfB Stuttgart Aufstellung: So könnte der Aufsteiger gegen Hertha BSC spielen

Philipp Geiger
Will mit seiner Mannschaft mutig auftreten: Pellegrino Matarazzo
Will mit seiner Mannschaft mutig auftreten: Pellegrino Matarazzo / Lars Baron/Getty Images
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Für den VfB Stuttgart steht am Samstagnachmittag das Heimspiel gegen den Tabellenfünfzehnten Hertha BSC auf dem Programm. Die Gäste aus der Hauptstadt warten mittlerweile seit sechs Pflichtspielen auf einen Sieg. Seit der Rückkehr von Pal Dardai auf die Trainerbank zeigen die Berliner jedoch zumindest eine aufsteigende Form, weshalb Cheftrainer Pellegrino Matarazzo die Alte Dame keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen will.

Der Stuttgarter Übungsleiter erwartet einen kompakt und leidenschaftlich verteidigenden Gegner, der mit schnellem Umschaltspiel zum Torerfolg kommen will. "Für uns wird es wichtig sein, eine gute Kontersicherung zu haben und in jeder Phase des Spiels hellwach zu sein", betonte Matarazzo auf der obligatorischen Spieltagspressekonferenz am Donnerstag. "Ihre Qualität ist besser als ihr aktueller Tabellenplatz aussagt", so der 43-Jährige weiter.

Gegen Hertha BSC gilt es für die Schwaben auch, sich defensiv besser zu präsentieren als zuletzt bei der 2:5-Niederlage in Leverkusen. Entsprechende Trainingsinhalte "haben die Jungs in den letzten Tagen gut angenommen", lobte der VfB-Coach. Offensiv werde es auf die richtige Mischung zwischen Kurzpässen und langen Bällen hinter die Kette ankommen, erklärte Matarazzo, der den VfB aktuell im Soll sieht. "Wir sind auf einem guten Weg, unsere Ziele (Klassenerhalt & Weiterentwicklung der Mannschaft, Anm. d. Red.) zu erreichen."

Churlinov erleidet Nasenbeinbruch

Am letzten Spieltag musste der Aufsteiger nicht nur die herbe Pleite, sondern auch die Verletzung von Nicolas Gonzalez verkraften. Der Angreifer zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und fällt fünf bis sechs Wochen aus. Keine Option ist vorerst auch Darko Churlinov, der im Training am Dienstag einen Nasenbeinbruch erlitten hat.

Neben Clinton Mola (Rückstand nach Hüftverletzung) steht am Samstagnachmittag auch Lilian Egloff (Knochenödem), der zusammen mit Gonzalo Castro (Muskelfaserriss) wieder Teile des Trainings absolvieren konnte, nicht zur Verfügung. Bei Castro besteht laut Matarazzo immerhin die Chance auf einen Einsatz, ein Risiko werde man allerdings nicht eingehen. Ein Fragezeichen steht zudem hinter Daniel Didavi, der aufgrund von muskulären Problemen nur eingeschränkt trainieren konnte.

Könnte gegen Hertha BSC wieder in den Kader zurückkehren: Kapitän Gonzalo Castro (r.)
Könnte gegen Hertha BSC wieder in den Kader zurückkehren: Kapitän Gonzalo Castro (r.) / Alexander Hassenstein/Getty Images

Seine Startelf wird Matarazzo wohl auf der einen oder anderen Position verändern. Für den verletzten Gonzalez übernimmt Sasa Kalajdzic, der in Leverkusen zwei Jokertore erzielt hat, den Platz im Angriffszentrum. Hinter dem 23-jährigen Torjäger könnten Philipp Förster und Erik Thommy starten. "Erik sehen wir auf der linken Seite, wo er mit Borna Sosa starke Konkurrenz hat", so der VfB-Coach. "Nichtsdestotrotz können wir ihn auch auf anderen Positionen bringen."

Daher ist es durchaus denkbar, dass der zweifache Vorbereiter vom letzten Spieltag eine der beiden offensiven Halbpositionen besetzt. Alternativen zu Thommy sind Mateo Klimowicz, Tanguy Coulibaly und Didavi, sofern der Routinier einsatzbereit ist.

Sosa vor Startelfrückkehr

Auf der linken Seite wird Borna Sosa, der zuletzt eine Pause erhielt, erwartet. Durch die Rückkehr des Kroaten wechselt Silas Wamangituka auf die Gegenseite. Die beiden Plätze im zentralen Mittelfeld sind für Orel Mangala und Wataru Endo reserviert. Da sich Marc Oliver Kempf am Donnerstag nach überstandener Erkältung wieder im Mannschaftstraining zurückgemeldet hat, bleibt die Besetzung der Dreierkette vor Gregor Kobel, mit dem 26-Jährigen, Waldemar Anton und Konstantinos Mavropanos, unverändert.

Die voraussichtliche VfB-Aufstellung gegen Hertha BSC im Überblick:

So könnte der VfB morgen auflaufen
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