Bayern München

"Großer Fan": Hoeneß fordert DFB- und Bayern-Stammplatz für Musiala

Yannik Möller
Jamal Musiala
Jamal Musiala / Matthew Ashton - AMA/GettyImages
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Jamal Musiala gilt als große WM-Hoffnung für Deutschland. Auch Uli Hoeneß hat sich als "großer Fan" gezeigt - und zugleich einen Stammplatz für den Youngster gefordert.


Insbesondere zu Saisonbeginn hat Jamal Musiala gezeigt, wieso er schon jetzt mit gerade einmal 19 Jahren so häufig und deutlich gelobt wird. Auch wenn die letzten Wochen und Partien eher durchwachsen als absolute Spitzenklasse waren, gilt er zurecht als einer der spannendsten Youngster im Profi-Fußball.

Eine Meinung, die Uli Hoeneß sofort unterschreiben würde. Das hat er am Montagabend deutlich gemacht, als er sich bei RTL zum 3:3-Remis Deutschlands gegen England äußerte.

Musiala-Fan Hoeneß fordert Stammplatz

"Ich bin ein großer Fan", stellte er direkt im Bezug auf Musiala klar. Der Ehrenpräsident des FC Bayern weiter: "Vor dem Spiel wurde er ohne Ende unter Druck gesetzt. Man hat gedacht, dass der Messias spielt. Er hat dem Druck standgehalten."

"Er hat vor dem ersten Tor den Elfmeter rausgeholt und vor dem zweiten Tor Maguire den Ball abgenommen", lobte er den Einfluss des jungen Offensivspielers. Dann wurde er noch deutlicher: "Jamal ist ein Spieler, der, wenn er so spielt wie heute, beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft gesetzt sein muss."

So gab er nicht nur in Richtung Hansi Flick ein klares Statement ab, sondern auch zu Julian Nagelsmann. Der FCB-Coach ließ Musiala bislang in nur in einem einzigen Spiel über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Dafür stand er nur in zwei Partien nicht in der Startelf.

Uli Hoeness
Hoeneß würde Musiala gerne häufiger in der Startelf sehen / Alexander Hassenstein/GettyImages

Allerdings konnte Musiala zuletzt nicht mehr konstant die Leistungen zeigen, die ihn zu Beginn der Saison in den Fokus gerückt hatten. Dahingehend konnte er sich von der allgemeinen Bayern-Formschwäche nicht ausnehmen. Gegen die Three Lions hingegen spielte er wieder befreiter auf, sodass er einen größeren Einfluss auf das Spiel nehmen konnte.

Dass Hoeneß fordert, der gebürtige Stuttgarter müsse so gut wie immer spielen, hatte aber auch noch einen anderen Zusammenhang. So erklärte er, dass auch die Nationalelf einen Vorteil haben werde, wenn die Münchener auf Vereinsebene zeitnah wieder in Gang kommen.

"Jetzt haben sie in den nächsten sechs Wochen die Möglichkeit, sich in Form zu bringen. Unsere Mannschaft [Bayern] hat zuletzt nicht gut gespielt. Wenn unsere Spieler in Form kommen, wird auch die Nationalmannschaft profitieren", erklärte er. Dann würden Manuel Neuer, Thomas Müller, Leroy Sané - und eben Musiala - auch wieder wertvoller für die DFB-Auswahl werden.


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