Eintracht Frankfurt

UEFA-Supercup: Die voraussichtliche Eintracht-Aufstellung gegen Real Madrid

Philipp Geiger
Freut sich auf das Duell mit Real Madrid: Oliver Glasner
Freut sich auf das Duell mit Real Madrid: Oliver Glasner / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Nach der herben 1:6-Heimpleite gegen den FC Bayern München geht es für Eintracht Frankfurt am Mittwochabend (Anpfiff 21 Uhr) in Helsinki auf der internationalen Bühne weiter. Knapp drei Monate nach dem Triumph in der Europa League treffen die Hessen im UEFA-Supercup auf den Champions-League-Gewinner Real Madrid.

"Wir freuen uns riesig auf dieses Spiel. Es ist die Belohnung für den Europa-League-Sieg", sagte Oliver Glasner auf der Presserunde am Dienstagabend. "Der Platz ist super, das Stadion ist toll hergerichtet. Ein Kompliment an die UEFA dafür." Das Ziel am Mittwochabend sei klar. "Wir wollen mit der nächsten Trophäe nach Frankfurt fahren", betonte der Österreicher, der sich allerdings auch vollends über die Schwere der Aufgabe bewusst ist: "Wenn du gegen den Champions-League-Sieger spielst, ist klar, dass eine Mannschaft mit enorm viel Qualität kommt."

Die Mannschaft von Carlo Ancelotti sei sehr ballsicher und attackiere manchmal sehr früh. "Wir müssen ihre Stärken bestmöglich bearbeiten", erklärte der SGE-Coach, der gegen die Königlichen "aus einer kompakten Defensive heraus agieren und mit Selbstvertrauen, großer Leidenschaft, großer Lauffreude und großem Spirit spielen" will. Glasner ist sehr zuversichtlich, dass seine Mannschaft die Madrilenen vor Probleme stellen kann. "Es gibt immer eine Chance, das haben wir in der Europa League vergangene Saison gezeigt", so der Übungsleiter.

Kostic vor Wechsel zu Juventus Turin

Mit einem 22-Mann-Kader hob der Eintracht-Tross am Dienstagnachmittag in Richtung Helsinki ab. Nicht im Aufgebot sind die verletzten Aurelio Buta (Knie-OP) und Jerome Onguené (Zerrung) sowie Filip Kostic, der unmittelbar vor einem Wechsel zu Juventus Turin steht. "Dass er nicht dabei ist, ist eine sportliche Schwächung für uns", gab Glasner zu Protokoll. Der zuletzt zweimal gesperrte Hrvoje Smolcic hingegen wird erstmals Teil des Kaders sein.

Die voraussichtliche Eintracht-Aufstellung gegen Real Madrid:

Randal Kolo Muani (l.) im Zweikampf mit Lucas Hernandez
Könnte am Mittwochabend sein Startelfdebüt feiern: Randal Kolo Muani (l.) / DANIEL ROLAND/GettyImages

TW: Kevin Trapp - "Wir dürfen uns jetzt mit der vielleicht besten Mannschaft in Europa messen", freute sich die Nummer eins auf der Pressekonferenz. "Das haben wir uns über ein Jahr verdient. Ich habe Schmetterlinge im Bauch."

IV: Almamy Touré - In der Defensive wird erneut eine Dreierkette erwartet. Touré läuft auf der rechten Seite auf.

IV: Tuta - Der 23-jährige Brasilianer übernimmt die zentrale Position.

IV: Evan N'Dicka - Komplettiert wird die Dreierkette durch N'Dicka.

RM: Ansgar Knauff - Die BVB-Leihgabe wird auch am Mittwochabend (sehr) häufig in der Defensive gefordert sein.

ZM: Djibril Sow - Der Schweizer Nationalspieler ist im zentralen Mittelfeld gesetzt.

ZM: Sebastian Rode - Der Kapitän hatte gegen die Bayern nach der ersten Halbzeit Feierabend. Im Supercup dürfte Rode jedoch wieder der Startelf angehören.

LM: Christopher Lenz - Für Kostic wird aller Voraussicht nach der Ex-Unioner in die Anfangsformation rücken.

OM: Daichi Kamada - Nach seinem starken Auftritt im DFB-Pokal saß der Japaner beim Bundesliga-Auftaktspiel 90 Minuten lang auf der Bank. Im Supercup könnte Kamada den Vorzug vor Jesper Lindström erhalten.

OM: Mario Götze - Der Weltmeister hat den UEFA-Supercup bereits im Sommer 2013 mit den Bayern gewonnen.

MS: Randal Kolo Muani - Gegen den FC Bayern wusste der Neuzugang nach seiner Einwechslung durchaus zu gefallen und erzielte auch den Ehrentreffer, weshalb er am Mittwochabend von Beginn an auflaufen könnte. Rafael Borré müsste in diesem Fall auf die Bank weichen.

So könnte die Eintracht starten
So könnte die Eintracht starten /

Eintracht Frankfurt gegen Real Madrid: Voraussichtliches Spielsystem

Ohne Kostic sei laut Glasner durchaus eine Systemumstellung möglich, vorerst werden die Hessen jedoch "mit ähnlicher Grundausrichtung auflaufen", erklärte der Cheftrainer.


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