Viele Transfergerüchte bei Eintracht Frankfurt - Oliver Glasner reagiert cool

Dominik Hager
Oliver Glasner hat keine Angst vor Abgängen
Oliver Glasner hat keine Angst vor Abgängen / Alex Grimm/GettyImages
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Die Eintracht-Verantwortlichen haben es dieser Tage nicht leicht. Die Verträge von Daichi Kamada und Evan N‘Dicka laufen im Sommer aus und auch Randal Kolo Muani und Kevin Trapp scheinen heiß begehrt zu sein. Trainer Oliver Glasner bleibt jedoch gelassen.


Die Frankfurter haben nach einer grandiosen Hinrunde eine klasse Ausgangssituation in allen drei Wettbewerben. Lediglich die zahlreichen Gerüchte um mögliche Abgänge trüben die Idylle ein wenig. Oliver Glasner möchte sich davon aber nicht verrückt machen lassen. "Man liest viele Sachen, ich bin mit den Spielern im Austausch und bin entspannt", reagierte er im Interview auf der Klub-Homepage gelassen. "Wir möchten keine Leistungsträger abgeben", stellte er in Bezug auf die jüngsten Aussagen von Markus Krösche klar, der selbiges verdeutlichte.

Mögliche Unstimmigkeiten mit den betroffenen Spielern befürchtet er nicht. Schließlich habe man von den Spielern "die Rückmeldung, dass sie bei uns bleiben und definitiv die Rückrunde mit uns spielen wollen". Aktuell lassen alle Signale von Verein und Spielern den Cheftrainer "ruhig schlafen".

Frankfurt möchte keinen Leistungsträger abgeben: Das böse Erwachen droht im Sommer

Derzeit hat man tatsächlich nicht den Eindruck, als würde ein Frankfurter einen Abschied forcieren. Dies verwundert nicht, da die Ausgangsposition vor der Rückrunde für alle Beteiligten sehr attraktiv ist. All das macht allerdings nicht das Problem wett, dass man Kamada und N‘Dicka vermutlich im Sommer ablösefrei verliert. Auch bei Stürmer-Star Kolo Muani dürfte es eine Schmerzgrenze geben, sollten wirklich Klubs mehr als 60 Millionen Euro bieten. So stark sind die Hessen finanziell eben auch nicht aufgestellt, um diese Tatsachen ignorieren zu können. Als Trainer sieht Glasner aber natürlich vorrangig die sportliche Seite.

Einen möglichen Abgang kündigt Glasner aber nur in Bezug auf Abwehrspieler Jerome Onguené an. Dieser fehlte in der Hinrunde verletzt und es sei in Frankfurt "nicht gewährleistet", dass er "Spielpraxis erhält und in seinen Rhythmus kommt". Demnach stehe man einer Leihe "offen gegenüber" - RB Salzburg wird den Zuschlag erhalten.

Abgesehen davon möchte Glasner mit voller Kapelle angreifen und im Vergleich zum ohnehin schon guten Herbst "noch einen Schritt weiter kommen".


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