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Transfer-Wende in München: Schnappt Bayern dem BVB die Wunschspieler weg?

Jan Kupitz
Nico Schlotterbeck
Nico Schlotterbeck / Alex Grimm/GettyImages
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Der FC Bayern München muss sich vom Schock des bitteren Champions-League-Ausscheidens erholen und seine Gedanken neu sammeln. Hat das Aus gegen Villarreal auch Auswirkungen auf den Transfermarkt?


Mit dem Ajax-Duo Noussair Mazraoui und Ryan Gravenberch stehen zwei Neuzugänge beim FC Bayern in der Pipeline - darüber hinaus war es an der Säbener Straße jedoch sehr ruhig. Bayern-Insider Christian Falk von der Sport Bild berichtete zuletzt, dass die Münchener aufgrund des bevorstehenden Mazraoui-Transfers auf die Verpflichtung eines Süle-Nachfolgers verzichten wollen, stattdessen soll Benjamin Pavard dauerhaft ins Zentrum rücken. Wobei Falk anmerkte, dass er es als Fehler sehe, sollte sich der Rekordmeister nicht um einen Nico Schlotterbeck bemühen.

Und tatsächlich scheinen das auch die Bayern-Bosse mittlerweile so zu sehen. Der kicker berichtet, dass Schlotterbeck sich in den Blick der Münchener gespielt habe und vor allem mit seinem "umsichtigen und präzisen Spielaufbau aus der Tiefe des Abwehrzentrums" punkten soll. Eine Eigenschaft, die den Bayern nach den Abgängen von David Alaba und Jerome Boateng nahezu vollkommen abhanden gekommen ist - Lucas Hernandez und Co. sind starke Verteidiger, tragen im Spielaufbau jedoch nur wenig Hilfreiches bei. Nicht zuletzt beim Champions-League-Aus wurde das den Münchenern zum Verhängnis.

Die Nachricht, dass Schlotterbeck nun auch wieder ein heißeres Thema an der Säbener Straße ist, dürfte insbesondere dem BVB nicht gefallen. Die Schwarz-Gelben galten bislang als Favoriten auf den Transfer des Nationalspielers und sollen sogar schon ein Treffen mit Schlotterbeck abgehalten haben, bei dem der Youngster seine Bereitschaft für einen Wechsel signalisiert hat.

Spuckt Bayern dem Rivalen nun in die Suppe?

Und das womöglich nicht nur einmal, sondern gleich doppelt. Denn der kicker führt aus, dass auch der Name von Karim Adeyemi an der Säbener Straße "kontrovers diskutiert" wird. Der schnelle Flügelflitzer gilt ebenfalls als Wunschspieler des BVB - RB Salzburg stellt sich in den Verhandlungen mit Schwarz-Gelb aber (noch) quer und pocht auf eine hohe Ablöse. Von 45 Millionen Euro ist die Rede.

Karim Adeyemi
Karim Adeyemi könnte Serge Gnabry ersetzen / Alex Grimm/GettyImages

Sind die langwierigen Verhandlungen zwischen Dortmund und Salzburg die Chance für die Münchener? Laut kicker könnte Adeyemi beim FC Bayern Serge Gnabry ersetzen, bei dem weiterhin keine Vertragsverlängerung in Sicht ist. Dem Offensivstar liege zwar ein Angebot vor, doch dieses sei mit seinen Vorstellungen "nicht annähernd vereinbar".

Deutet sich bei Gnabry die Trennung an, könnte die Personalie Adeyemi heißer werden.


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