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Streit um Haller-Ablöse: West Ham schuldet Eintracht Frankfurt sogar noch 24 Mio. Euro

Sebastien Haller
Laut dem kicker muss West Ham United für Sebastien Haller noch 24 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt zahlen | Stephen Pond/Getty Images

Die englische Tageszeitung The Times hat eine juristische Auseinandersetzung zwischen West Ham United und Eintracht Frankfurt enthüllt. Demnach weigert sich der Premier-League-Klub, die letzte Rate in Höhe von sechs Millionen Euro für Sebastien Haller zu zahlen. Wie der kicker am Freitag berichtet hat, soll die ausstehende Summe allerdings bei 24 Millionen Euro liegen.

Dass Ablösesummen für Spieler in Raten gezahlt werden, ist im Fußball gängige Praxis; speziell aufgrund der immer größer werdenden Summen, die die Vereine für ihre wertvollsten Profis verlangen. Dass Eintracht Frankfurt auf einen Schlag 60 Millionen Euro für Luka Jovic und 50 Millionen Euro für Sebastien Haller erhalten würde, war also zu keinem Zeitpunkt zu erwarten, als beide Spieler vor einem Jahr an Real Madrid (Jovic) und West Ham United (Haller) verkauft wurden.

Sebastien Haller
Sebastien Haller bescherte der Eintracht 50 Millionen Euro - davon ist bislang aber nur die Hälfte angekommen | Julian Finney/Getty Images

Allerdings wartet die Eintracht offenbar seit dem 15. Mai auf die nächste Ratenzahlung von West Ham. Wie es heißt, habe der Premier-League-Klub angegeben, die Rate in Höhe von sechs Millionen Euro nicht zahlen zu können. Dahinter stecke der Trick, dass die ausstehende Rate in weitere Raten aufgeteilt werde.

Frankfurt habe die FIFA eingeschaltet, der Weltverband wiederum habe West Ham um eine Stellungnahme gebeten. Laut kicker ist die juristische Lage aber eindeutig: Weil die Corona-Krise keinen Grund für eine verspätete Zahlung darstelle, müsse West Ham die fällige Rate zahlen.

West Ham schuldet Eintracht Frankfurt noch 24 Millionen Euro

Im Unterschied zur britischen Times berichtet das Fachmagazin aber von einem deutlich größeren Betrag, den West Ham noch überweisen muss, weil die aktuelle Rate nicht die letzte sei. Wie berichtet wird, erwartet die SGE von den Engländern noch Zahlungen in Höhe von 24 Millionen Euro. Wann mit der nächsten Überweisung aus London zu rechnen ist, ist offen.