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Sieg gegen Leicester: Die Spieler von Manchester City in der Einzelkritik

Kevin De Bruyne machte den Unterschied aus
Kevin De Bruyne machte den Unterschied aus / Shaun Botterill/GettyImages
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Leicester Citys hartnäckige Entschlossenheit wurde durch einen fantastischen Freistoß von Kevin De Bruyne zunichte gemacht, der Manchester City am Samstagmittag drei Punkte und einen Platz an der Tabellenspitze der Premier League einbrachte.

Brendan Rodgers erläuterte vor dem Spiel, wie man City in Schach halten kann. "Es geht vor allem darum, ihnen den Raum zu nehmen", erklärte er. "Wenn der Raum da ist, werden sie ihn ausnutzen." Leicester hielt sich an die Anweisungen seines Trainers und ließ sich nach dem Ball schnell in ein kompaktes 5-4-1 fallen, um die Lücken zwischen den Linien zu schließen.

In der Anfangsviertelstunde konnten die Gäste, die ohne Haaland antraten, nur selten vor das eigene Tor kommen, doch Leicester gewann an Selbstvertrauen und nutzte die sich bietenden Gelegenheiten, um sich aus der dicht gedrängten Hintermannschaft herauszuschleichen.

Es wäre jedoch äußerst irreführend zu behaupten, dass die erste Halbzeit alles andere als einseitig war - im wahrsten Sinne des Wortes. 80 Prozent aller in den ersten 45 Minuten gespielten Pässe fanden in der Hälfte von Leicester statt.

Manchester City versuchte mit einer ganzen Reihe von Ansätzen, die Maschen von Leicester zu knacken. Sie schoben den Ball von einer Flanke zur anderen, bombardierten den Strafraum mit Läufern aus der Tiefe und schlichen sich mit komplizierten Pässen nach vorne.

Es bedurfte schließlich eines sensationellen Freistoßes von De Bruyne, um fünf Minuten nach Wiederanpfiff den Führungstreffer zu erzielen. 25 Meter vor dem Tor zog der Belgier seinen Stiefel durch die Mitte und schickte den Ball auf eine gefährliche Flugbahn, die an den Pfosten klatschte, bevor er im Netz landete.

Youri Tielemans hätte Leicester im direkten Gegenzug beinahe den Ausgleich beschert. Der Mittelfeldspieler kam nach einer Ecke von James Maddison zum Abschluss, scheiterte aber mit seinem spektakulären Volleyschuss an der Latte und den Fingerspitzen von Ederson.

Abgesehen von einem kurzen Aufbäumen nach dem Rückstand fand Leicester nicht zu seiner Form zurück und überließ den Gästen über weite Strecken der zweiten Halbzeit den Ballbesitz vor dem eigenen Kasten.

Rodgers wechselte in den letzten 20 Minuten Kelechi Iheanacho und Patson Daka ein, um seine Mannschaft einige Meter nach vorne zu bringen und die unterforderte Hintermannschaft von City zu verunsichern.

Das eingewechselte Duo zwang Ederson zu späten Paraden, doch City konnte den knappen Vorsprung halten, da De Bruyne in Abwesenheit des verletzten Erling Haaland den Unterschied ausmachte.

1. Die Noten der City-Stars

Jack Grealish
Konnte sich kaum in Szene setzen: Jack Grealish / Michael Regan/GettyImages

TW: Ederson - Note: 7/10 - War aufmerksam, wenn er gefordert wurde, obwohl er die meiste Zeit des Spiels inaktiv war.

RV: John Stones - Note: 5/10 - Verbrachte die meiste Zeit des Spiels im Mittelfeld und versuchte, den Gegner auszuspielen, ohne dabei viel Erfolg zu haben.

IV: Manuel Akanji - Note: 6/10 - War defensiv nicht übermäßig aktiv und überließ die Versuche, Leicester zu knacken, seinen Teamkollegen.

IV: Aymeric Laporte - Note: 6/10 - Fädelte den Ball oft durch die erste Linie von Leicesters Block ein und brachte das Ballbesitzspiel von City auf den Weg.

LV: Joao Cancelo - Note: 6/10 - Im Wechsel mit Grealish war Cancelo der breiteste Spieler von City auf der linken Seite und spielte einige geschmeidige Pässe zwischen den Leicester-Beinen hindurch.

ZM: Kevin De Bruyne - Note: 8/10 - Abgesehen von seinem magischen Moment lief De Bruyne auf der Suche nach dem Ball und dem Raum umher, um eine Lücke in der blauen Wand zu finden.

ZM: Rodri - Note: 6/10 - Leitete die Angriffe von City von der Basis des Mittelfelds aus.

ZM: Ilkay Gündogan - Note: 5/10 - Stürmte aus dem Mittelfeld nach vorne und machte Leicesters gut besetzter Hintermannschaft das Leben schwer.

RA: Bernardo Silva - Note: 5/10 - Hielt eine sehr breite Position auf der rechten Seite und versuchte, den Gegner in die Breite zu ziehen, wurde aber oft allein gelassen.

ST: Julian Alvarez - Note: 5/10 - Spielte fleißig, war aber über weite Strecken des Spiels in einem blauen Meer gefangen und konnte aus dem Fehlen von Haaland kein Kapital schlagen.

LA: Jack Grealish - Note: 5/10 - Hatte keinen Platz, um mit dem Ball zu laufen, und beschränkte sich auf kleine Flanken, die sich immer als Sackgassen erwiesen.

Einwechselspieler: Ruben Dias (72. für Akanji) - Note: 5/10

Einwechselspieler: Phil Foden (77. für Alvarez) - Keine Note

Trainer: Pep Guardiola - Note: 4/10 - Man kann ihm nicht viel Anerkennung dafür zollen, dass er zusehen musste, wie seine Mannschaft in der Offensive lahm gelegt wurde, bevor De Bruyne ihn rettete.

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