FC Schalke 04

Nach Schalke-Pleite gegen Rostock: Grammozis kritisiert Abwehrverhalten und verteidigt Offensivtaktik

Dominik Hager
Der S04-Trainer versuchte vergeblich, Erklärungen für die Pleite zu finden
Der S04-Trainer versuchte vergeblich, Erklärungen für die Pleite zu finden / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Der FC Schalke 04 hat im Aufstiegsrennen mit der 3:4-Pleite gegen Hansa Rostock einen deutlichen Dämpfer hinnehmen müssen. Abgesehen von Torjäger Terodde blieb praktisch jeder Schalker unter den Erwartungen. Der nun immer mehr in die Kritik geratene Trainer Dimitrios Grammozis hat sich im Rahmen der PK den Fragen der Journalisten stellen müssen.


Der FC Schalke 04 droht den Anschluss an die ersten drei Tabellenränge mehr und mehr zu verlieren. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich der Coach auch nach dem Schlusspfiff.

"Wir waren heute sehr naiv im Verteidigen. Wir sind sehr, sehr enttäuscht heute", erklärte er (via Funke Medien). "Ich finde es schade, dass die Tore von Terodde heute untergehen."

Der 34-jährige Goalgetter konnte seine Saisontreffer 17, 18 und 19 erzielen. Wenngleich das letztlich keine Punkte brachte, zeigen die Reaktionen der Fans klar, dass sie die Leistungen des Angreifers dennoch zu schätzen wissen.

Grammozis macht Defensive und fehlende Aggressivität verantwortlich

Das gilt allerdings weniger für den Rest des Teams und insbesondere für den Trainer. Häufig hagelt es Kritik an der Schalker Offensive, die meist sehr von Terodde abhängig ist. Dies ist laut Grammozis aber heute nicht das Problem gewesen.

"Ich fand nicht, dass wir heute zu eindimensional angegriffen haben. Die Offensive war heute nicht das Problem", befand er. Vielmehr habe das Team "zu naiv verteidigt."

Ein Spieler, der im fitten Zustand mit Sicherheit eine große Hilfe gewesen wäre, ist Danny Latza. Grammozis hatte jedoch "den Eindruck, dass er in einem physischen Loch ist, dass bei ihm zuletzt immer ein Meter gefehlt hat", weshalb er am Samstag nicht in den Kader berufen wurde.

Als weiteres Problem machte der 43-jährige Coach die fehlende Aggressivität aus und forderte, "dass die Mannschaft zupackt, dem Gegner auch mal weh tut."

Der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz ist bereits auf sechs Punkte angestiegen, was natürlich auch dem S04-Coach nicht gefallen kann.

"Es wäre nicht gut, darüber zu reden, ob es ein Rückschlag war oder nicht. Heute sind wir erst einmal enttäuscht, müssen das Spiel verdauen. Es ist eine sehr bittere Niederlage", erklärte er, als er auf den Tabellenplatz angesprochen wurde.

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