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RasenBallsport Leipzig

Halstenberg über BVB-Gerüchte und seine Zukunft

Jan Kupitz
Marcel Halstenberg
Marcel Halstenberg / Marc Mueller/GettyImages
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Die Zukunft von Marcel Halstenberg ist aktuell in der Schwebe. Aufgrund einer Verletzung konnte der Leipzig-Star seit der EM kein Spiel mehr bestreiten - auch sein angedachter Wechsel zum BVB fiel den körperlichen Problemen zum Opfer.


Ab 2022 ist Marcel Halstenberg nach aktuellem Stand ohne neuen Verein, wodurch er der einzige Profi bei den Roten Bullen ist, dessen Zukunft ungeklärt ist. Auf eine Verlängerung konnte er sich mit RB Leipzig im Frühling dieses Jahres nicht einigen, weshalb in der vergangenen Transferperiode ein Wechsel zur Debatte stand. Es gab heiße Gerüchte über eine Rückkehr zu Borussia Dortmund, die vom Linksverteidiger nun bestätigt wurden.

"Es gab Kontakt", erklärte Halstenberg im Gespräch mit dem Sportbuzzer, ergänzte jedoch: "Das Ganze war vor allem wegen meiner Verletzung nicht umsetzbar. Ich wollte nicht unbedingt weg von RB, habe hier eine wunderbare und erfolgreiche Zeit."

Vorwürfe, dass er sich dadurch auch bei RB Leipzig verzockt habe, wehrte er entschieden ab. "Wir haben uns einfach nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen können", stellte er die Sachlage nüchtern klar. "Und dann schauen alle Parteien, wie es weiter gehen kann. Jetzt sehen alle klare Bilder."

Marcel Halstenberg
Marcel Halstenberg im RBL-Trikot / Martin Rose/GettyImages

Wie es nach der aktuellen Saison für den Verteidiger weitergehen wird, wisse er noch nicht. Das sei aktuell aber auch nicht wichtig: "Was im Sommer passiert, ist weit weg. Ich arbeite hart an meinem Comeback für RB Leipzig."

Ein genaues Datum für seine Rückkehr könne man noch nicht festmachen, doch Halstenberg will sich bei RB Leipzig keinesfalls durch die Hintertür verabschieden - sofern sich beide Seiten nicht doch noch einmal annähern: "Eines kann ich sagen: Das ist es noch nicht gewesen, ich werde wieder für RB spielen. Ich will zurück aufs Feld, Fußball spielen, zeigen, was ich kann, den Jungs, den Trainern und dem Verein helfen. Ich bin 30, keine 40. Da kommt noch was."

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