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RB Leipzig Aufstellung: So könnten die Roten Bullen gegen Hertha BSC auflaufen

Markus Grafenschäfer
Nagelsmann möchte mit Leipzig den Druck auf die Bayern erhöhen
Nagelsmann möchte mit Leipzig den Druck auf die Bayern erhöhen / Boris Streubel/Getty Images
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Erst am Sonntagnachmittah startet RB Leipzig in den 22. Bundesligaspieltag. Das Team von Julian Nagelsmann möchte nach dem verschenkten Champions League-Hinspiel gegen Liverpool die englische Woche mit einem Sieg beenden. Gegen die Hertha baut der Coach sein Team wohl etwas um.

Die 0:2-Niederlage zuhause (!) gegen die Reds war wahrlich keine Meisterleistung. Beide Gegentore fielen - für Leipzig untypisch - nach individuellen Fehlern. Gegen die Alte Dame aus Berlin, die trotz aller Kritik über offensive Schlagkraft verfügt, sollte RB solche Fehler tunlichst vermeiden.

Positive Nachricht vor dem Aufeinandertreffen gegen die Hertha: Nagelsmann kann (fast) aus dem Vollen schöpfen. Lediglich die Langzeitverletzten Konrad Laimer und Dominik Szoboszlai stehen dem Coach nicht zur Verfügung, die zuletzt fehlenden Benjamin Henrichs und Emil Forsberg sind zumindest wieder Kaderalternativen. Der fragliche Dayot Upamecano ist einsatzfähig.

Umbau in der Defensive und ein Sturmproblem

Im Tor bleibt Peter Gulacsi gesetzt.

In der defensiven Dreierkette darf im Vergleich zum Liverpool-Spiel nur Upamecano auf Einsatzzeit hoffen. Die gegen die Reds unterirdischen Lukas Klostermann und Nordi Mukiele müssen für Willi Orban und Marcel Halstenberg auf die Bank.

Im Mittelfeld bleibt das zentrale Duo Marcel Sabitzer und Kevin Kampl bestehen, ebenso ist Angelino auf der linken Seite unantastbar. Auf rechts kämpfen Tyler Adams und Amadou Haidara um die Startelf. Da Adams bereits unter der Woche auflief, könnte Nagelsmann durch Haidara frischen Wind bringen.

In der Offensive setzt der Coach wieder auf die bewährte Dreierkette anstatt auf zwei hängende Spitzen wie gegen Liverpool. Dani Olmo und Christopher Nkunku agieren dabei als Flügelspieler. In der Zentrale duellieren sich Yussuf Poulsen und Alexandar Sörloth. Womöglich hat der treffsichere Poulsen bessere Karten.

Die Aufstellung im Überblick:

Gulacsi - Halstenberg, Upamecano, Orban - Angelino, Kampl, Sabitzer, Haidara - Nkunku, Poulsen, Olmo

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