FC Barcelona

Raiola über Barças Finanzkraft und die schnelle Rückkehr an die Spitze

Yannik Möller
Mino Raiola spricht von einem starken Barcelona
Mino Raiola spricht von einem starken Barcelona / Stefano Guidi/GettyImages
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Berater Mino Raiola spricht von einem sehr finanzstarken FC Barcelona - trotz der Unsummen an Schulden. Zudem geht er von einem Wiedererstarken innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre aus.


Immer wieder ist von dem riesigen Haufen an Schulden zu hören, wenn derzeit über den FC Barcelona gesprochen wird. Auf etwa 1,35 Milliarden Euro sollen sich diese belaufen. Ein wichtiger Aspekt, gerade jetzt, da es in den Winter-Transfermarkt geht. Auch die Katalanen wollen sich verstärken. Zudem werden schon große Sommer-Deals geplant.

Mino Raiola ist jemand, der zwar nicht innerhalb des Vereins arbeitet, aber die finanziellen Spielräume des Klubs gut kennen dürfte. Immerhin ist er der Berater von namhaften Spielern wie Erling Haaland, Matthijs de Ligt, Gianluigi Donnarumma oder Paul Pogba. Qualität, mit der man immer mal wieder mit Barca in Kontakt kommt. Der 54-Jährige weiß also sehr gut, was für Summen und Gehälter der FCB noch zahlen kann und auch zahlen will.

Am Sonntagabend sprach er im niederländischen TV-Sender NOS auch über diese Möglichkeiten des spanischen Vereins. "Barcelona wird immer einer der größten Klubs der Welt bleiben, trotz ihrer aktuellen Form", stellte er direkt klar. Seine Prognose: "Man wird sehen, dass sie innerhalb von ein, zwei Jahren wieder zurück sein werden."

Derzeit besetzt Barca in der Liga den siebten Tabellenplatz. International muss das Team von Neu-Trainer Xavi in der Europa League antreten, nach dem Gruppen-Aus in der Champions League. Immerhin konnte am Samstag mal wieder ein Sieg gefeiert werden, nach zuletzt wettbewerbsübergreifend drei sieglosen Spielen in Folge.

Raiola brachte angesichts eines mehr oder weniger angekündigten Abschieds von de Ligt bei Juventus Turin auch den die Blaugrana als potenziellen Transfer-Kandidaten ins Spiel. Um den 22-Jährigen zu verpflichten, der auf einen Marktwert von 70 Millionen Euro geschätzt wird (via transfermarkt) mit zugleich bis 2024 gültigen Vertrag, bräuchte es aber eine finanzielle Kraftanstrengung. Ebenso bei Erling Haaland, an dem Barca ebenfalls noch immer sehr interessiert sein soll.

Joan Laporta
Barca-Präsident Joan Laporta wird weitere Transfers anvisieren / Quality Sport Images/GettyImages

Wie passt das mit dem Schuldenberg zusammen? Der Star-Berater gab einen kleinen Einblick: "Barca hat noch immer die Kraft, sehr große finanzielle Deals zu tätigen." Dazu erneuerte er seine Vermutung, es werde nur ein bis zwei Jahre dauern, bis man wieder die gewohnten Blaugranas sehen werde.

So kann durchaus davon ausgegangen werden, dass der spanische Klub keinen allzu strengen Sparkurs fahren wird. Auch deshalb nicht, weil im Hintergrund viele Talente warten. Schon jetzt können von Youngstern wie Pedri, Ansu Fati oder auch Gavi sportlich starke Leistungen sowie später hohe Ablösesummen erwartet werden.

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