Paris SG

PSG plant mit Donnarumma nur als Nummer zwei

Jan Kupitz
Gianluigi Donnarumma droht bei PSG die Bank
Gianluigi Donnarumma droht bei PSG die Bank / Christof Stache - Pool/Getty Images
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Seinen Medizincheck hat Gianluigi Donnarumma bei Paris Saint-Germain bereits absolviert, nach der EM soll er dann auch offiziell als Neuzugang des französischen Topklubs vorgestellt werden. Dort droht ihm aber offenbar die Bank.


Mit Keylor Navas verfügt PSG über einen der besten Torhüter Europas, daran gibt es keine Zweifel. Angesichts seiner 34 Jahre kann man zudem davon ausgehen, dass der Costa Ricaner noch ein paar gute Spielzeiten auf Lager hat. Große Not, um im Tor nachzurüsten, bestand für den Klub von der Seine nicht.

Dennoch schnappten die Franzosen bei Gigio Donnarumma zu, der in diesem Sommer ablösefrei zu haben war. Wobei ablösefrei nicht bedeutet, dass sein Transfer zum Schnäppchen wird, denn neben seinem üppigen Gehalt (zehn Millionen Euro netto pro Jahr) fließen auch ein saftiges Handgeld und das Berater-Honorar für Mino Raiola.

PSG-Stars von Donnarumma-Wechsel überrascht

In Frankreich berichtet Telefoot, dass einige Spieler im PSG-Kader - darunter auch Neymar - sehr überrascht gewesen seien, als sie von Donnarummas Wechsel nach Paris hörten. Ein neuer Keeper, noch dazu solch ein kostspieliger, wäre nach Meinung der Stars nicht nötig gewesen sein. Zumal Navas bei seinen Teamkollegen als unheimlich beliebt gilt.

keylor Navas
Navas bleibt wohl die Nummer eins bei PSG / Xavier Laine/Getty Images

Dem Bericht zufolge wollte sich PSG jedoch nicht die Gelegenheit nehmen lassen, einen Weltstar wie Donnarumma unter Vertrag zu nehmen - es gibt nicht wenige Fans und Experten, die dem 22-jährigen Italiener eine ähnlich steile Karriere wie Gigi Buffon zutrauen. Wenn sich die Möglichkeit für einen solchen Transfer bietet, nimmst du sie halt wahr.

Doch das Interessante an der Verpflichtung: Laut Telefoot plant PSG weiterhin mit Navas - und zwar als Nummer eins! Donnarumma muss sich in der kommenden Saison demnach mit einem Platz auf der Bank begnügen. Eine Leihe, wie sie zwischenzeitlich mal in den Medien ins Spiel gebracht worden war, soll nicht zur Debatte stehen.

Mal sehen, wie PSG die Konstellation langfristig lösen will, denn Navas steht beim Scheichklub noch bis 2024 unter Vertrag. Das könnte noch einige Spannungen unterm Eiffelturm erzeugen.

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