Eintracht Frankfurt

Preisschild für Rafael Borré steht: Eintracht Frankfurt vor spannender Transferphase

Dominik Hager
Rafael Borré könnte die Eintracht verlassen
Rafael Borré könnte die Eintracht verlassen / Alex Grimm/GettyImages
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Eintracht Frankfurt hat seinen Kader im Sommer in Anbetracht der Dreifach-Belastung insbesondere in der Offensive verstärkt, wo mit Götze, Kolo Muani und Alario drei ambitionierte Profis verpflichtet wurden. Dies sorgt jedoch auch dafür, dass andere Spieler unter dem Konkurrenzkampf leiden müssen. Besonders betroffen ist Europa-League-Held Borré. Der Angreifer könnte im Winter verkauft werden. Allerdings könnte auf dem Transfermarkt noch mehr geschehen.


Rafael Borré ist mit seiner Ersatzrolle extrem unzufrieden und liebäugelt seit Wochen mit einem Abschied. Nachdem sich Sportchef Markus Krösche öffentlich zunächst gegen die Möglichkeit eines Verkaufs aussprach, sehen die aktuellen Entwicklungen wohl anders aus. Laut Sport-1-Informationen ist alles eine Sache des Preises. Dieser fällt jedoch nicht gering aus, sollte tatsächlich ein anderer Klub den Kolumbianer für sich gewinnen wollen. Die Ablöse für einen Sofortkauf müsste demnach in etwa 12-15 Millionen Euro betragen.

Den Angreifer würde es wohl in Richtung Spanien, Italien oder England ziehen, in Frankfurt fehlt ihm für einen Verbleib derweil angeblich die nötige Wertschätzung. Viel schwerer wiegt aber sicherlich bei den Abgangsgedanken die Tatsache, dass es relativ aussichtslos erscheint, den überragenden Kolo Muani zu verdrängen.

Bei Neuzugang Kolo Muani muss sich die Eintracht aber schon jetzt Sorgen machen, dass nicht andere internationale Top-Klubs auf die Spur kommen und den Franzosen zu sich locken. Sollte der Franzose den Klub in absehbarer Zeit wieder verlassen, wäre Borré womöglich wieder gefragt.

Verträge von Kamada und Ndicka laufen aus: Verzichtet Frankfurt auf eine Ablöse?

Neben den beiden Angreifern gibt es noch eine ganze Reihe an Kandidaten, die den Verein verlassen könnten. Die Verträge von Ndicka und Kamada laufen im Sommer aus, wodurch der Verlust zweier Eckpfeiler droht. An Ndicka sollen laut BILD-Angaben bereits der FC Arsenal, Juve und die AC Mailand dran sein. Zudem hat sich auch Jesper Lindström in den Vordergrund gespielt und wird von Dortmund, Leipzig und Arsenal umworben. Dies sind gewissermaßen die Schattenseiten der erfolgreichen CL-Vorrunde.

Immerhin: Alleine der Sieg gegen Sporting und das damit verbundene Weiterkommen in der Champions League hat 12,5 Millionen Euro in die Frankfurt Kasse gespült. Dies sorgt dafür, dass die Hessen bei Ndicka und Kamada nicht zwingend auf Ablöse angewiesen sind. Ein Verkauf während der Saison wäre zudem sportlich kaum zu verkraften und soll nun auch umgangen werden. "Wir haben das Heft des Handelns in der Hand und Verträge", stellte Coach Oliver Glasner klar. "Wir tun nicht gut daran, die Jungs alle gehen zu lassen. Man braucht auch immer einen Stamm. Ich bin zuversichtlich, dass es wenige Veränderungen geben wird", äußerte er sich gegenüber der BILD zuversichtlich.

Die Lage gestaltet sich jedoch weiterhin schwierig. Sowohl bei Ndicka, als auch bei Kamada gehen die Bosse nicht davon aus, dass man in absehbarer Zeit neue Verträge unterschreiben wird. Dem Bericht zufolge habe die Eintracht insbesondere bei Ndicka nur geringe Hoffnungen,.

Gosens kein Thema: Kommen zwei US-Youngster?

Bei all den drohenden Verlusten beschäftigt sich die Eintracht natürlich auch mit möglichen Neuzugängen. Dabei fokussiert sich der Verein auf junge US-Stars. BILD-Angaben zufolge möchte man den 18-jährigen Chicago-Stürmer Jhon Duran verpflichten. Gleiches gilt für den 19-Jährigen Paxten Aaronson von Philadelphia Union. Ein Transfer des zuletzt gehandelten Robin Gosens soll hingegen nicht machbar sein.


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