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Papas Drama: Aus Hamburg "geflohen" - und bei PAOK nicht hereingelassen

Kyriakos Papadopoulos
Sitzt momentan irgendwie zwischen den Stühlen: Kyriakos Papadopoulos | Ronny Hartmann/Getty Images

Es hätte so schön für ihn laufen können. Nach monatelanger Suche ist das einstige HSV-Sorgenkind Kyriakos Papadopoulos ausgerechnet bei seinem Leib-und Seelenverein PAOK Saloniki fündig geworden. Doch dessen Trainer wusste von der Personalie gar nichts. Und hat die Abwehrkante erst mal vom Training ausgesperrt.

Irgendwie soll es wohl nicht die Saison des Kyriakos Papadopoulos sein. Beim HSV bekam er zu Saisonbeginn unter Neu-Trainer Hecking zunächst eine neue Bewährungschance, die er aber nicht nutzen konnte. Danach wurde er in die Reservemannschaft der Rothosen (Regionalliga Nord) abgeschoben, ehe er sich ab Januar ernsthaft um einen neuen Arbeitgeber bemühte.

Nur Trainer Ferreira wusste nichts von Papas Plänen

Und den schien er nun in PAOK Saloniki auch endlich gefunden zu haben. Doch ähnlich wie bisweilen auch während seines Karriereabschnittes in Hamburg, herrscht auch dort gerne mal ein wenig Chaos. Anders ist es nicht zu erklären, dass PAOK-Cheftrainer Abel Ferreira von der Personalie Papadopoulos offenbar als Einziger im Klub nichts von Papas Plänen wusste, zurück zu seinen Wurzeln zu kehren.

Papadopoulos darf vorerst nicht bei PAOK trainieren

So zumindest berichtet es die Hamburger Morgenpost. Die will nämlich wissen, dass Papa über seinen Berater Zisis Vryzas (der zudem auch als ein Kenner des griechischen Klubs gilt) durchaus Kontakt zur Vereinsspitze gehabt hat. Doch hielt diese es anscheinend nicht für nötig, den Trainer darüber zu informieren. Derartig übergangen zu werden, zumal als leitender Angestellter, ließ bei Ferreira dann auch gleich mal die Kabel durchschmoren. Dem prospektiven Neuzugang jedenfalls verweigerte der Portugiese fürs erste und bis auf weiteres die Teilnahme am Training. Papa wird sich also weiterhin nur über das in Eigenregie absolvierte Home-Training fit halten können. Aktuell bereitet sich der Tabellenzweite PAOK auf den für Mitte Juni angedachten Re-Start der griechischen Super League 1 vor. Vorerst ohne Papa.