Kyriakos Papadopoulos wird nach einem Bericht der Bild-Zeitung doch nicht nach China wechseln. Seit vergangenem Mittwoch weilte der vom ​HSV aussortierte Grieche im Reich der Mitte, um mit den Verantwortlichen von Shanghai Shenhua die Möglichkeiten eines Transfers abzuklopfen. Doch am Ende kamen beide Parteien nicht zu einer Übereinkunft. Dennoch könnte sich für Papa bald eine andere Tür öffnen.


Und zwar auch im Osten, aber nicht ganz so weit. Der russische Erstligist Dynamo Moskau soll nach Angaben des griechischen Portals Sport 24 ein Auge ​auf den 27-Jährigen geworfen haben. Demnach soll der Spieler zeitnah in die russische Hauptstadt reisen, um mit den Dynamo-Verantwortlichen in Verhandlungen zu treten. 


Wiedersehen mit alten Bundesliga-Kollegen?


Beim aktuellen Tabellen-Achten der Premjer-Liga würde Papadopoulos auf eine ganze Reihe bekannter Gesichter treffen. Im aktuellen Kader der Russen stehen mit Konstantin Rausch (Hannover 96), Roman Neustädter (Schalke 04) und Maximilian Philipp (BVB) gleich drei ehemalige Bundesliga-Profis, gegen die der Grieche noch zu Bundesligazeiten des Dino gespielt hat. Auch Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi schnürte zwischen 2010 und 2015 die Fußballschuhe für die Moskowiter. 


Beim Hamburger SV hat der Großverdiener, der auch in der Zweiten Liga noch ein stolzes Salär von mehr als zwei Millionen Euro einstreicht, absolut keine Perspektiven. ​Im Herbst war er bei den Hanseaten von den Profis in die U21-Mannschaft degradiert worden. 


Die Hanseaten würden den Griechen lieber heute als morgen von der Pay Roll kriegen. Sollte sich ein Wechsel von Papadopoulos bis zum Ende der Winter-Transferperiode (31. Januar) tatsächlich realisieren lassen, würde dies den Etat des Klubs um eine gute Million Euro entlasten. Geld, das der klamme Klub durchaus brauchen kann.