Neuer Job winkt: Talent-Manager Otto Addo verlässt den BVB

Otto Addo wird Borussia Dortmund im Sommer den Rücken kehren und als Nationaltrainer seines Heimatlandes Ghana übernehmen.
Otto Addo
Otto Addo / Richard Sellers/Allstar/GettyImages
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Der BVB teilte am Freitag mit, dass Otto Addo den Verein darum gebeten habe, seinen bis 2025 datierten Vertrag vorzeitig aufzulösen. Der 48-Jährige hat ein Angebot als Nationaltrainer seines Heimatlandes Ghana bekommen - dort wird er einen langfristigen Kontrakt erhalten.

Addo war beim BVB seit 2019 als Talent-Manager für die größten Nachwuchshoffnungen des BVB verantwortlich und kümmerte sich um sie, zudem fungierte er zwischenzeitlich ein halbes Jahr als Co-Trainer von Edin Terzic bei der Profimannschaft.

"Es ist mir nicht leichtgefallen, diese Entscheidung zu treffen, aber ich bin sehr dankbar und glücklich, dass die Verantwortlichen des BVB mir diesen Schritt ermöglichen", so Addo. "Borussia Dortmund wird für mich immer etwas Besonderes bleiben - hier habe ich als Spieler meine größten Erfolge gefeiert und auch als Trainer unfassbar viel erlebt. Ich werde meine Kollegen, die Jungs, den Verein und die Fans ganz sicher vermissen."

Dass er sein Heimatland künftig trainieren werde, sei "ein großes Privileg" ergänzte der Ghanaer, der die Nation schon 2022 interimsweise als Nationaltrainer gecoacht hatte. "Ich habe als Interimstrainer bereits intensive Erfahrungen in dieser Rolle sammeln können und freue mich auf die Aufgabe, die ab Sommer vor mir liegt. Bis dahin werde ich weiter Vollgas für den BVB geben und mit dem Verein sicher auch danach eng verbunden bleiben", versprach der 48-Jährige.

Sportdirektor Sebastian Kehl ergänzte: "Ich weiß, dass für Otto trotz der langjährigen Verbundenheit zum BVB die Nationalmannschaft immer etwas ganz Besonderes war. Wir haben ihn schon in der Vergangenheit dabei unterstützt, für sein Land arbeiten zu können und die Chance auf den Posten des Cheftrainers möchten wir ihm auf keinen Fall verbauen. Wir werden in Otto einen hervorragenden Trainer und tollen Menschen verlieren. Trotzdem freue ich mich für ihn und bin mir sicher, dass er bis zum Sommer sein Bestes für den BVB geben wird und dass wir auch darüber hinaus in engem Kontakt bleiben werden."