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Toptalent Cho: Leipzig will Dortmund dazwischen grätschen

Nikolas Pfannenmüller
Mohamed Ali Cho hat bisher drei U21-Länderspiele für Frankreich bestritten.
Mohamed Ali Cho hat bisher drei U21-Länderspiele für Frankreich bestritten. / SEBASTIEN SALOM-GOMIS/GettyImages
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Vor wenigen Tagen kursierte die Nachricht, dass Borussia Dortmund den Transfer von Frankreichs Nachwuchshoffnung Mohamed-Ali Cho eingetütet hat. Doch diese Meldung wurde voreilig und fälschlicherweise in Umlauf gebracht. Entschieden ist die Zukunft von Cho nämlich noch längst nicht. Auch RB Leipzig soll sich intensiv darum bemühen, den Mittelstürmer zu kaufen.


Nach Informationen der französischen Sportzeitung L'Equipe ist RB Leipzig an der Verpflichtung des Stürmers Mohamed-Ali Cho von SCO Angers interessiert. Cho wird am 19. Januar 18 Jahre alt und zählt zu den größten Talenten des Landes.

Verantwortliche von RB Leipzig treffen sich mit Angers-Präsident

Am heutigen Dienstag sollen sich Verantwortliche von RB Leipzig in einem Pariser Hotel mit Angers-Präsident Saïd Chabane getroffen haben. Offenbar steht eine stolze Ablösesumme von 20 bis 25 Millionen Euro für den jungen Stürmer im Raum. RB Leipzig hat traditionell eine Faible für französische Talenten und könnte dem BVB im Fall von Mohamed-Ali Cho ein Schnippchen schlagen.

Dortmund hat Cho noch nicht verpflichtet

Borussia Dortmund hat bereits konkrete Gespräche mit Cho geführt. Das französische Portal Foot Mercato hatte den Transfer vor ein paar Tagen sogar als beschlossene Sache vermeldet. Von einer Ablösesumme von 20 Millionen Euro war die Rede. Dem Bericht zufolge hätte Cho auf Leihbasis noch bis Saisonende bei Angers spielen sollen und wäre im Sommer dann zum BVB gewechselt.

Kurze Zeit später hatte der deutsche Sportsender Sport1 die Version der französischen Medienkollegen korrigiert und den vermeintlich beschlossenen Wechsel als Falschmeldung deklariert.

Cho hat bei Angers noch einen Vertrag bis 2023

Cho hat bei Angers noch einen Vertrag bis 2023. Der Vereinspräsident des aktuellen Tabellenzwölften der Ligue 1 erhofft sich eigentlich eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro, doch höchstwahrscheinlich ist keiner der Interessenten (Leipzig, Dortmund, Chelsea, Atletico Madrid) bestrebt, so viel Geld für den Youngster auszugeben.

Der Angreifer hat nichtsdestotrotz großes Talent. In der laufenden Spielzeit stand Cho trotz seiner Unerfahrenheit meist in der Startelf. 14 Mal durfte er von Beginn an ran, viermal wurde er eingewechselt. In seinen Einsätzen gelangen dem Linksfuß zwei Tore.


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