Top-Klubs heiß auf McKennie: Der perfekte Bellingham-Nachfolger für den BVB?

Dominik Hager
Weston McKennie könnte sich dem BVB anschließen
Weston McKennie könnte sich dem BVB anschließen / Elsa/GettyImages
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Weston McKennie ist derzeit mit der USA bei der WM im Einsatz. Der 24-jährige Mittelfeldspieler kickt ansonsten bei Juventus Turin, ist dort aber kein gesetzter Stammspieler. Einige europäische Klubs sollen am bis 2025 gebundenen Ex-Schalker interessiert sein - darunter ausgerechnet auch Borussia Dortmund.


Weston McKennie gehört bei der WM zu den auffälligsten US-Amerikanern - wenngleich auch nicht immer positiv. So kursierten zuletzt Bilder, wie der Spieler vor einem Einwurf einfach seine Hände an dem Leibchen eines Fotografen abgetrocknet hatte, was durchaus als respektlos eingestuft werden kann. Dies wird die Interessenten jedoch nicht davon abhalten, weiterhin um die Dienste des Spielers zu buhlen. Gemäß Berichten der Gazetta dello Sport gehört auch der BVB zu den möglichen Käufern. Doch macht ein Wechsel zu den Schwarz-Gelben eigentlich Sinn?

McKennie könnte Bellingham ersetzen: Macht seine Vergangenheit einen Transfer zunichte?

Borussia Dortmund muss sich darauf einstellen, dass Jude Bellingham den Verein im Sommer verlässt, weshalb man natürlich Ersatz im zentralen Mittelfeld bzw. auf der Achter-Position benötigt. McKennie ist als Spielertyp relativ ähnlich im Vergleich zu Bellingham. Der Juve-Star besticht durch seine Athletik und bringt Torgefahr mit. Zudem ist er ein aggressiver Zweikämpfer und eine Leader-Persönlichkeit. All diese Fähigkeiten machen ihn zu einem sehr brauchbaren Box-to-Box-Spieler. Natürlich ist er eher eine Art Light-Variante im Vergleich zu Bellingham, zumal er auch fußballerisch weniger beschlagen ist, jedoch wird der BVB keinen Spieler bekommen, der mit dem Engländer mithalten kann. Rein sportlich und in Sachen Mentalität wäre McKennie durchaus eine gute Wahl.

Stellt sich nur die Frage, ob der Spieler bezahlbar wäre, weil die Summe aus Gehalt und Ablöse schon einiges kosten würde. Zudem steht auch seine Schalker Vergangenheit als Fragezeichen im Raum. McKennie hat sich an seinem 16. Geburtstag den Knappen angeschlossen und ist dem Verein vier Jahre treu geblieben. Es ist also durchaus möglich, dass der Akteur eine Antipathie gegenüber den Dortmundern pflegt. Insbesondere in dem Szenario, dass einige Top-Klubs Jagd machen, ist die Wahscheinlichkeit schon recht groß, dass er sich für einen anderen Verein entscheidet.


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