Bundesliga

Max Eberl und RB Leipzig so gut wie einig - doch keine Ablöse für Gladbach?!

Jan Kupitz
Max Eberl
Max Eberl / Sebastian Widmann/GettyImages
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Der Wechsel von Max Eberl zu RB Leipzig rückt immer näher. Eine Einigung zwischen beiden Parteien steht kurz bevor - eine Ablöse soll für den Manager aber nicht fällig werden.


Erst am Montagabend hatte die Bild vermeldet, dass Borussia Mönchengladbach bei Max Eberl auf eine Ablöse von bis zu zehn Millionen Euro hofft, sollte dieser wie erwartet neuer Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig werden. Einen Tag später hält Sky jedoch dagegen und vermeldet, dass bei einem Wechsel des 48-Jährigen keine Ablöse fließen würde.

Zwischen der Borussia und Eberl soll es stattdessen eine schriftliche Vereinbarung geben, wie die Auflösung seines bis 2026 datierten Vertrags gehandhabt wird. Eberl verzichtet demnach auf das komplette Gehalt, das ihm seit seinem Rückzug bis Vertragsende zugestanden hätte - was bei 2,5 Millionen Euro pro Jahr insgesamt jene zehn Millionen Euro wären, die auch die Bild ins Spiel bringt.

Nur: Statt die zehn Millionen Euro von RBL zusätzlich zu kassieren, scheint Gladbach diese Summe einfach "nur" einzusparen. Da Eberl auch auf eine Abfindung verzichtet, soll Gladbach im Gegenzug auf keine Ablöse bestehen.

Für RB Leipzig wäre es natürlich ein riesiger Coup, Eberl ohne jeden Cent bekommen zu können. Bei den Roten Bullen soll der 48-Jährige laut Sky-Angaben ebenfalls 2,5 Millionen Euro pro Jahr kassieren.

Der TV-Sender führt aus, dass bei Eberl und RBL "die klare Absicht einer Zusammenarbeit" besteht, wenngleich noch kein Vertrag unterschrieben wurde. Die vollständige Einigung soll jedoch nicht mehr lange auf sich warten lassen, einzig der Startpunkt der Zusammenarbeit ist noch offen. Während Eberl gerne erst im Dezember starten würde, peilen die Leipziger einen früheren Termin an.

An diesem Detail scheitern dürfte der Deal allerdings nicht, wie Sky ausführt.


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