Manchester United

Vor Zuschauer-Rückkehr: Manchester United droht Fans mit rechtlichen Schritten

Stefan Janssen
Fans von Manchester United protestieren gegen den Klub-Eigentümer.
Fans von Manchester United protestieren gegen den Klub-Eigentümer. / Michael Regan/Getty Images
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Die Rückkehr der Fans in die Stadien der Premier League sorgt wohl nicht nur für Freude bei den Klubs: Manchester United hat offenbar Angst vor weiteren Protesten und warnt seine Anhänger schon einmal vor.


Die Premier League darf an den letzten beiden Spieltagen wieder Zuschauer in den Stadien begrüßen. Während das für die meisten Teams pure Freude bedeutet, hätte Manchester United insgeheim wohl nichts gegen weitere Geisterspiele gehabt. Die Red Devils befürchten offenbar weitere Ausschreitungen und drohen ihren eigenen Fans mit rechtlichen Schritten.

Eine offizielle Mitteilung auf der Website von United beginnt zunächst harmlos und dreht sich um die Abläufe in Bezug auf die Hygienevorschriften im Old Trafford am Dienstagabend, wenn 10.000 Fans das Spiel gegen den FC Fulham besuchen dürfen. Doch dann wird der Ton deutlich: "Auch wenn sich einige Dinge ändern, ist es wichtig zu betonen, dass unsere üblichen Stadionregeln bestehen bleiben", wird Uniteds Chief Operating Officer Collette Roche zitiert.

Roche wird dann noch ein wenig genauer: "Wir möchten jeden daran erinnern, dass rücksichtsloses oder unsoziales Verhalten von jedem, der das Old Trafford besucht, nicht toleriert wird. Für die Verwendung von Fackeln im Stadion gelten Klub-Sanktionen und jedes Betreten des Spielfelds oder Vandalismus führen zu strafrechtlicher Verfolgung." Das Ziel sei es, dass Spiel "friedlich" über die Bühne zu bringen, sodass "Fans mit Tickets ihre Rückkehr ins Old Trafford genießen können."

Die Fans von Manchester United hatten zuletzt heftig gegen den Klub-Eigentümer Joel Glazer protestiert und damit unter anderem für die Absage des Spiels gegen den FC Liverpool gesorgt, nachdem sie ins Stadioninnere eingedrungen waren. Auch beim Nachholtermin protestieren die Fans. Auslöser war die geplante Teilnahme Uniteds an der Super League.

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