Kalajdzic im Fokus vom FC Bayern: Die Spur wird heißer

Dominik Hager
Glänzte zuletzt als Torschütze gegen den FC Bayern: Wechselt Kalajdzic jetzt nach München?
Glänzte zuletzt als Torschütze gegen den FC Bayern: Wechselt Kalajdzic jetzt nach München? / Matthias Hangst/GettyImages
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Der FC Bayern droht eine ganz große Baustelle im Sturm vorzufinden. Selbst wenn Herbert Hainer jüngst erklärt hat, dass die Münchner Robert Lewandowski im Sommer nicht ziehen lassen werden, dürfte klar sein, dass in der Angelegenheit noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Die Suche nach einem potenziellen Nachfolger läuft bereits. Am konkretesten sind inzwischen die Gerüchte über einen Transfer von VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic.


Steht der FC Bayern tatsächlich vor einer Verpflichtung von Sasa Kalajdzic? Für den Sturm-Riesen vom VfB Stuttgart geht es heute einzig und allein um den Klassenerhalt, morgen aber vielleicht schon um einen großen neuen Vertrag. Der bis 2023 gebundene Angreifer wird die Schwaben höchstwahrscheinlich verlassen und den nächsten Karriereschritt wagen.

Bayern-Flirt mit Kalajdzic wird heißer

Angaben von Sportbild-Redakteur Tobias Altschäffl zufolge könnte der Transfer tatsächlich Realität werden. Die Gespräche zwischen den Münchnern und dem Management des Angreifers sollen zuletzt intensiviert worden sein.

Die Ablöse für den Österreicher würde wohl in etwa 20 Millionen Euro betragen. Natürlich stellt sich die Frage, was genau die Münchner mit dem Sturm-Riesen bezwecken wollen. Kommt Kalajdzic für Lewandowski oder als Alternative zu Lewandowski? Es wäre natürlich ein Luxus, neben dem polnischen Top-Torjäger noch eine torgefährliche und kopfballstarke Alternative zu haben. Es ist jedoch fraglich, ob Kalajdzic als Ersatzmann kommen möchte und auch, ob die Bayern so viel Geld für einen Back-up in die Hand nehmen würden.

Kalajdzic die alleinige Lösung? Wohl kaum

Als alleinige Option für die Lewandowski-Nachfolge wäre der österreichische Nationalstürmer schon eine etwas enttäuschende Lösung. Abgesehen von seiner 16-Tore-Saison 2020/21 hat der Spieler schließlich nicht allzu viel vorzuweisen. Stattdessen fiel er mit zahlreichen Verletzungen auf. Demnach ist es eigentlich viel zu riskant für den FC Bayern, mit Kalajdzic in einer so wichtigen Rolle zu planen.

Möglich wäre aber auch, dass die Münchner versuchen, Lewandowski durch zwei Spieler zu ersetzen. Die Premium-Lösung in diesem Falle wäre wohl Sadio Mané, der aber wohl kaum zu bekommen sein wird.

Im Falle eines Lewandowski-Abgangs müssten die Münchner grundsätzlich versuchen, einen Top-Stürmer zu verpflichten, der Tore garantiert und dem Polen in seiner Spielweise zumindest ein wenig ähnelt. Potentielle Kandidaten wären Núñez, Schick, Haller oder Lukaku. Ein Spieler dieser Güteklasse müsste es schon sein.

Wahlweise mit Kalajdzic, Gnabry oder Müller in der Sturmspitze zu agieren, kann hingegen nicht des Rätsels Lösung sein. Das müssten eigentlich auch die Bayern-Verantwortlichen wissen.


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