Bayern München

Die Statistiken, die beweisen, dass Joshua Kimmich Weltklasse ist

Jan Kupitz
Joshua Kimmich verkörpert pure Weltklasse
Joshua Kimmich verkörpert pure Weltklasse / 90min
facebooktwitterreddit

Dieser Artikel ist Teil der 90min-Serie "Welcome to World Class".


Die Vormachtstellung des FC Bayern München im deutschen Fußball ist auch im Jahr 2021 ungebrochen.

In der vergangenen Saison waren die Roten trotz zahlreicher Verletzungen in der Rückrunde nahezu fehlerfrei und wären ohne diese Ausfälle wahrscheinlich auch in der Champions League tiefer in die K.o.-Phase vorgedrungen.

Während ihrer Dominanz war Robert Lewandowski der Mann, der alle Schlagzeilen beherrschte. Zu Recht, wie wir meinen. Schließlich hat er im Laufe des Jahres rund 3.000 Tore erzielt.

Aber wenn wir Lewandowski ausklammern, gibt es nur einen Kandidaten, der 2021 der herausragende Spieler der Bayern sein könnte: Joshua Kimmich.

Er war in letzter Zeit aus den falschen Gründen in den Schlagzeilen, aber wenn wir die Thematik rund um seine Corona-Impfung für einen Moment ignorieren und uns nur auf seine Leistungen auf dem Spielfeld konzentrieren, ist es klar, dass Kimmich ein unglaubliches Jahr hatte.

Was ihn zu einem solchen Wunder macht, sind die unglaublichen Zahlen, die er auch in der Offensive vorweisen kann - obwohl er für seinen Verein nominell im defensiven Mittelfeld spielt.

Zwischen dem 1. Januar und dem 30. November erzielte Kimmich bei 63 Torschüssen sechs Tore für den Verein und die Nationalmannschaft (er schießt keine Elfmeter, nicht vergessen) und gab neun Vorlagen.

Aber die wirklich verrückte Zahl, die beweist, was für ein Freak der Deutsche ist, ist die Anzahl der Chancen, die er in diesem Zeitraum kreiert hat. 125, um genau zu sein. Zum Vergleich: Ein Jorginho kreierte im selben Zeitraum gerade einmal 39 Torchancen. Auch ein Kanté (28) und Rodri (43), die ebenfalls zu den überragendsten Sechsern der Welt gehören, können nicht dagegen anstinken.

Zugegeben: Kimmich ist natürlich für die meisten Spielzüge der Bayern zuständig, aber das ist einfach eine verrückte Menge an Kreativität, die man im defensiven Mittelfeld haben kann.

Kombiniert man dies mit seinen exzellenten Defensiv- und Passstatistiken - 63 Tacklings, 88,3 % Passgenauigkeit und 3.441 Pässe - ist es leicht zu erkennen, warum er wieder einmal als bester defensiver Mittelfeldspieler der Welt im Gespräch ist.

facebooktwitterreddit