Kovac äußert sich zu Guilavogui: Erhält der Routinier die Wechsel-Freigbabe?

Dominik Hager
Joshua Guilavogui könnte Wolfsburg noch verlassen
Joshua Guilavogui könnte Wolfsburg noch verlassen / Cathrin Mueller/GettyImages
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Wolfsburg-Routinier Joshua Guilavogui spielt beim VfL keine sonderlich große Rolle mehr. Im Winter gab es bereits zahlreiche Gerüchte über einen möglichen Abschied des Mittelfeldspielers. Trainer Niko Kovac bestätigte am Freitag, dass sich der Franzose gerne dem VfB Stuttgart anschließen möchte.


Im Sommer endet der langjährige Vertrag von Joshua Guilavogui beim VfL Wolfsburg. Vieles deutet inzwischen aber darauf hin, dass der 32-Jährige vorzeitig den Verein verlassen könnte. Trainer Niko Kovac äußerte sich gegenüber der WAZ zum Wolfsburger Dauer-Thema. “Natürlich sieht Joshua die Möglichkeit, einen Vertrag zu bekommen, der über ein halbes Jahr hinaus läuft. Außerdem ist Stuttgart kein schlechter Klub und er kennt den Trainer“, erklärte der VfL-Trainer.

Stuttgart möchte Guilavogui ablösefrei: Wolfsburg nicht begeistert

Ob sich der VfB und der VfL handelseinig werden, ist jedoch noch nicht gesagt. Zuletzt gab es Ärger zwischen den beiden Klubs, weil die Stuttgarter öffentlich um den Spieler buhlten, aber keine Ablöse zahlen wollten. Kovac betonte nun, dass man erst gesprächsbereit sei, wenn ein Klub “zig Millionen“ auf den Tisch legt. Laut WAZ-Angaben fordern die Wölfe aber nur eine Millionen Euro, was eher realistisch klingt.

Noch haben die Stuttgarter zehn Tage Zeit, um den Wolfsburgern ein ordentliches Angebot zu unterbreiten. Dann sollte der VfL eigentlich auch bereit sein, einem verdienten und gut verdienenden Akteur keine Steine in den Weg zu legen. Kovac hat aber aufgrund der Verbundenheit des Spielers das Gefühl, dass “er irgendwie zweifelt.“ Eine endgültige Entscheidung könnte in der kommenden Woche fallen.


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