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HSV-Update: Zwei Stürmer auf dem Zettel - Thioune will Dudziak unbedingt halten

Jonas Boldt
Urlaub gestrichten: HSV-Sportvorstand Jonas Boldt hat viel zu tun | Pool/Getty Images

Der HSV sucht nach der Rückkehr von Joel Pohjanpalo einen neuen Mittelstürmer. Der Name Simon Terodde geisterte in der Vergangenheit ein ums andere Mal durch den Volkspark. Der 32-Jährige ist beim 1. FC Köln nur noch Stürmer Nummer drei und soll abgegeben werden. Für die klammen Rothosen dürfte Terodde aber zu teuer sein.

Terodde zu teuer: HSV hat zwei Sturm-Alternativen im Blick

Jonas Boldt soll sich nach Infortmationen der Bild deshalb anderweitig umschauen. Vom "kleinen HSV" könnte Hendrik Weydandt ablösefrei kommen. Der 24-Jährige ziert sich weiterhin in Hannover zu verlängern und wäre ein echter Stoßstürmer. Allerdings längst nicht so treffsicher wie Terodde, der im Unterhaus in den letzten Jahren traf wie er wollte. Auch Zweitliga-Meister Arminia Bielefeld soll an Weydandt interessiert sein.

Manuel Schäffler, die zweite Alternative auf dem HSV-Zettel, wirkt da schon deutlich gefährlicher. Der Routinier von Wehen Wiesbaden hat für den Absteiger in der abgelaufenen Saison satte 19 Mal getroffen. Für den 31-Jährigen würde aber eine Ablöse fällig. Sein Vertrag in Wiesbaden läuft trotz des Abstiegs noch bis 2021.

Manuel Schaeffler, Timo Letschert
Manuel Schäffler könnte dem HSV mit Sicherheit weiterhelfen | Stuart Franklin/Getty Images

Thioune will Dudziak von HSV-Verbleib überzeugen

Bleiben soll in jedem Fall Jeremy Dudziak. Der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler war eine der wenigen Positiv-Erscheinungen einer erneut enttäuschenden Saison. Dudziak besitzt eine Ausstiegsklausel im bis 2022 gültigen Vertrag, die es ihm ermöglicht, den HSV für schlappe zwei Millionen Euro zu verlassen. Der VfL Wolfsburg soll laut Bild bereits angeklopft haben, die Wolfsburger Allgemeine Zeitung widerspricht dieser Meldung dagegen.

Jeremy Dudziak, Robin Scheu
Dudziak soll beim HSV einen zweiten Aufstiegs-Anlauf starten | Pool/Getty Images

So oder so, der technisch versierte Mittelfeldmann dürfte das Interesse einiger Klubs geweckt haben. In der Bundesliga könnte sich Dudziak sogar noch leichter tun. Sein neuer Trainer Daniel Thioune will einen Abgang aber unbedingt vermeiden. Am Mittwoch soll er mit Sportdirektor Michael Mutzel, Dudziak und dessen Berater George Boogie Amartey zusammengesessen haben. Es ging um Dudziaks Rolle in der kommenden Saison, berichtet die Bild.

Hecking-Assistent Dirk Bremser kann sich Rolle unter Thioune vorstellen

Mit einem neuen Knipser und Mittelfeldmotor Dudziak will Thioune also die Mission Bundesliga-Rückkehr 3.0 angehen. Vielleicht sogar mit einem alten Bekannten aus der vergangenen Spielzeit. Dirk Bremser, Co-Trainer unter Dieter Hecking, könnte sich eine ähnliche Rolle unter Thioune zumindest vorstellen, "wenn die Perspektive stimmt".

"Aber dafür bedarf es natürlich erstmal eines Gespräches mit Sportvorstand Jonas Boldt sowie Trainer Daniel Thioune. Da werden wir gemeinsam schauen, ob es Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit gibt und ob sie für den Verein und für mich passen", so Bremser gegenüber der Bild.

Dirk Bremser
Bleibt Dirk Bremser auch ohne Hecking beim HSV? | TF-Images/Getty Images

Der 54-Jährige war bislang stets ein loyaler Assistent von Dieter Hecking und begleitete ihn auf allen Stationen. Ob es überhaupt Sinn macht, mit dem Hecking-Vertrauten in die neue Konstellation zu gehen, müssen Boldt und Thioune entscheiden. Wahrscheinlich dürfte dies eher nicht sein.