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Hertha an Zirkzee dran: Können sich die Berliner das Bayern-Talent leisten?

Dominik Hager
Joshua Zirkzee soll bei der Hertha auf dem Zettel stehen
Joshua Zirkzee soll bei der Hertha auf dem Zettel stehen / Alexandra Beier/GettyImages
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Trotz des Abganges von Robert Lewandowski hat Joshua Zirkzee offenbar keine Zukunft mehr beim FC Bayern. Der junge Niederländer, der als Leihspieler beim FC Anderlecht auftrumpfen konnte, kann den Verein laut Sky-Angaben für zehn bis 15 Millionen verlassen. Derzeit sollen Klubs aus England, Italien und der Niederlande (PSV und Ajax) an Zirkzee interessiert sein. Doch auch ein Verbleib in der Bundesliga ist möglich. Aktuell soll Hertha BSC Interesse signalisieren.


Offensive Feuerwerke waren bei der Hertha in den letzten Jahren Seltenheit. Einen wirklich konstant starken Torjäger hat der Klub zudem schon länger nicht mehr in den eigenen Reihen gehabt. Im Vorjahr war Stevan Jovetic mit mickrigen sechs Toren der beste Berliner Schütze.

Kein Wunder also, dass der Hauptstadt-Klub im Angriff nachlegen möchte. Ein Kandidat soll nun Bayern-Youngster Joshua Zirkzee sein. Laut Informationen von Sky ist insbesondere Kader-Planer Fredi Bobic ein großer Fan des jungen Holländers, der in der vergangenen Saison 18 Tore erzielt und 13 vorbereitet hat.

Zirkzee zunächst zu teuer: Selke oder Piatek könnten Transfer ermöglichen

Für die Berliner könnte jedoch die Ablöse (zehn bis 15 Millionen Euro) zum Problem werden. Laut Sky-Redakteur Plettenberg ist Zirkzee Stand jetzt wohl zu teuer. Zunächst müssten Krzysztof Piatek oder Davie Selke den Verein verlassen, die in Berlin nie so wirklich zum entscheidenden Faktor werden konnten. Zudem berichtete der Pay-TV-Sender, dass die Münchner einen Verkauf mit Rückhol-Klausel vorziehen würden.

Neben Zirkzee hat die Hertha jedoch auch noch andere Optionen auf dem Zettel. Unter anderem werden Sturm-Hüne Ludovic Ajorque (Straßburg) und Offensiv-Allrounder Sebastian Szymanski (Dinamo Moskau) gehandelt.


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