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Borussia Mönchengladbach

Zakaria vor Gladbach-Abschied: Macht Atalanta Bergamo ernst?

Dominik Hager
Denis Zakaria steht vor einem Wechsel zu Atalanta Bergamo
Denis Zakaria steht vor einem Wechsel zu Atalanta Bergamo / Lars Baron/Getty Images
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Mit Matthias Ginter und Denis Zakaria hat Borussia Mönchengladbach derzeit zwei Top-Spieler im Kader, deren Verträge im Sommer 2022 auslaufen werden. Erst vor wenigen Tagen hatte Max Eberl noch erklärt, dass dem Verein derzeit kein Angebot für die Spieler vorliegt. Demnach drohen im kommenden Sommer zwei bittere Abgänge zum Nulltarif. Zumindest im Fall Zakaria könnte jedoch nun Bewegung reinkommen.


Der schweizerische Nationalspieler Denis Zakaria könnte die Fohlen noch vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den FC Bayern München verlassen. Informationen von Gianluca di Marzio zufolge steht der defensive Mittelfeldspieler auf dem Zettel von Atalanta Bergamo. Der Serie-A-Klub soll inzwischen auch Gespräche mit der Borussia aufgenommen haben.

Das italienische Portal Calciomercato.com vermutet sogar, dass der Klub in den nächsten Stunden ein Angebot abschicken wird.

Ersetzt Zakaria Atalanta-Star Romero?

Geld genug hätte Atalanta definitiv. Erst vor zwei Tagen machte schließlich die Meldung die Runde, dass der Klub 55 Millionen Euro für Cristian Romero einnimmt, der in Zukunft für Tottenham auflaufen wird.

Dies könnte auch ein Indikator dafür sein, dass Bergamo mit Zakaria eher in der Innenverteidigung plant. Atalanta agiert schließlich traditionell mit einer Dreier-/Fünferkette. Der Gladbacher kann eine solche Rolle ebenso gut ausfüllen wie eine Rolle auf der Sechs. Dort ist die Konkurrenz mit seinem Landsmann Freuler und dem Niederländer de Roon schließlich ziemlich stark und nicht so leicht zu überwinden.

Kicker-Angaben zufolge sind jedoch auch Klubs aus England und Spanien sowie der AS Rom an Zakaria dran. Ein Abschied wird folgerichtig immer wahrscheinlicher. Selbst Max Eberl hat klargestellt, dass im Falle von Zakaria noch etwas passieren könnte.

"Bei Zakaria gibt es das eine oder andere, was sehr konkret wird. Da muss man sehen, was in den nächsten Tagen und Wochen passiert", wird er vom Kicker zitiert.

Eberl hat Verständnis für Zakaria: "Gibt kein böses Blut"

Große Hoffnungen auf einen langfristigen Verbleib des Spielers macht sich Eberl jedenfalls nicht.

"Denis hat eine Vertragsverlängerung Ende letzten Jahres erst mal ausgeschlossen. Er hat die Idee und auch die Vorstellung, vielleicht in diesem Sommer was zu machen. Da gibt's kein böses Blut. Das ist eine völlig legitime Aussage, die ein Spieler treffen kann", berichtete der Kaderplaner der Fohlen.

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