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Borussia Mönchengladbach

Gladbach verlängert nicht mit Villalba und Grün - Zukunft von Traore noch offen

Stefan Janssen
Julia Villalba (l.) nach seinem Tor im DFB-Pokal mit Ibrahima Traore.
Julia Villalba (l.) nach seinem Tor im DFB-Pokal mit Ibrahima Traore. / WOLFGANG RATTAY/Getty Images
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Borussia Mönchengladbach wird die Verträge mit Julia Villalba und Max Grün nicht verlängern, das hat Sportdirektor Max Eberl am Freitag bestätigt. Ibrahima Traores Zukunft ist dagegen noch nicht geklärt.


Am Samstag bestreitet Borussia Mönchengladbach gegen den VfB Stuttgart das letzte Heimspiel der Saison. Normalerweise werden Spieler, die den Verein verlassen, dann im Stadion verabschiedet - doch das wird in diesem Jahr erneut ausfallen: "Die Spieler, die uns im Sommer verlassen werden, im Stadion zu verabschieden, macht ohne Fans keinen Sinn. Das machen wir intern", stellte Sportdirektor Max Eberl am Freitag auf der Pressekonferenz klar.

Die Spieler, um die es geht, nannte Eberl auch direkt: Zum einen natürlich Oscar Wendt, dessen Rückkehr nach Schweden schon seit längerem feststeht. Klar ist jetzt aber auch, dass Julia Villalba und Max Grün keine neuen Verträge bei den Gladbachern bekommen werden.

Grün war 2019 vom SV Darmstadt gekommen und hat seither die Rolle der Nummer drei im Tor der Borussia gespielt, einen Pflichtspiel-Einsatz hatte er nicht. Villalba kickt bereits seit 2017 für die Fohlen, konnte sein sicher vorhandenes Talent aber nicht nutzen, auch, weil er ständig von Verletzungen geplagt war und nicht einmal in der U23 Spielpraxis sammeln durfte, da er aus Paraguay stammt.

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Max Grün. / INA FASSBENDER/Getty Images

Noch nicht geklärt ist dagegen die Zukunft von Ibrahima Traore, dessen Vertrag ebenfalls am 30. Juni diesen Jahres ausläuft. Mit ihm "werden wir noch ein Gespräch führen", wie Eberl sagte. Sportlich spielt der Guineer schon länger nur noch eine Nebenrolle, doch vor allem für die Integration der französisch sprechenden Spieler und das generelle Klima in der Kanine war die 33-jährige Frohnatur in der jüngeren Vergangenheit sehr wichtig. Mit Kouadio Kone kommt bald wieder ein junger Franzose nach Mönchengladbach. Vielleicht kann Traore auch im Hinblick darauf und für die Breite des Kaders, wenn es nach Europa geht, nochmal einen kurzen Vertrag erhalten.

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