Transfer

Als Locatelli-Ersatz: Sassuolo will Liverpools Marko Grujic - Hertha BSC und FC Porto ebenfalls dran

Oscar Nolte
Heiß begehrt: Marko Grujic
Heiß begehrt: Marko Grujic / Quality Sport Images/Getty Images
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Beim FC Liverpool hat Marko Grujic keine wirkliche Perspektive. Den Serben könnte es nach einigen Leihgeschäften nun in die Serie A zu Sassuolo ziehen. Die Nord-Italiener suchen einen Ersatz für Manuel Locatelli. Hertha BSC und der FC Porto bekunden allerdings auch Interesse an Grujic.


Der frisch gebackene Europameister Manuel Locatelli wechselt dem Vernehmen nach zu Juventus Turin. Die Alte Dame hat ihr Interesse an dem Mittelfeld-Regisseur verbrieft, Locatelli will ebenfalls zum aktuell entthronten Serienmeister. Der Transfer dürfte zeitnah über die Bühne gehen.

Locatelli reißt bei Sassuolo eine gewaltige Lücke, die Marko Grujic stopfen könnte. Laut Fabrizio Romano haben sich die Italiener beim FC Liverpool über die Verfügbarkeit Grujics informiert. Für LFC dürfte der 25-Jährige abkömmlich sein - sofern der Preis stimmt. Im Schatten eines 2022 auslaufenden Vertrages dürfte die Ablöseforderung für Grujic jedoch maßvoll ausfallen.

Grujic verlässt Liverpool definitiv: Sassuolo, Hertha und Porto im Rennen

Eine Zukunft in Liverpool hat der Serbe indes definitiv nicht. Seit seinem Wechsel an die Anfield Road absolvierte Grujic für die Reds magere 16 Pflichtspiele. Eigentlich hatte Jürgen Klopp überhaupt keine Verwendung für den hochtalentierten Mittelfeldspieler und verlieh ihn zurück an Roter Stern Belgrad, dann nach Cardiff, Hertha BSC und schließlich den FC Porto.

In Berlin und Porto konnte Grujic unter Beweis stellen, dass er das Potenzial hat, auf der großen Bühne mittanzen zu können. Seine beiden Ex-Clubs buhlen daher beide um ihn. Das Duo könnte sich ein Wettbieten mit Sassuolo liefern, die die Einnahmen aus dem Locatelli-Transfer reinvestieren können. Am Ende des Tages wird die Entscheidung bei Grujic selbst liegen; nach Jahren der Gastspiele dürfte sich der Serbe einen Verein aussuchen, bei dem er auf Sicht eine Perspektive sieht. Leicht favorisiert dürfte der FC Porto sein.

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