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Verstärken zwei Bayern-Profis den VfB? Richards und Zirkzee weiter im Fokus

Dominik Hager
Omar Richards kommt beim FC Bayern nicht über eine Bankrolle hinaus
Omar Richards kommt beim FC Bayern nicht über eine Bankrolle hinaus / RONNY HARTMANN/GettyImages
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Der VfB Stuttgart ist schon in der abgelaufenen Saison nur ganz knapp am Abstieg vorbeigeschrammt. Nun droht den Schwaben auch noch der Abgang der beiden Top-Spieler Borna Sosa und Sasa Kalajdzic. Als Alternativen hat der VfB wohl mit Omar Richards und Joshua Zirkzee ein Bayern-Duo im Visier.


Lediglich 575 Minuten Spielzeit hat Omar Richards in seiner ersten Saison beim FC Bayern erhalten. Eine Zahl, die schon ernüchternd ist, wenn man bedenkt, dass Alphonso Davies aufgrund der im Januar erlittenen Herzmuskelentzündung monatelang pausieren musste. Laut kicker-Angaben ist der Linksverteidiger ein Verkaufskandidat, um Geld für Neuzugänge generieren zu können. Dem Bericht zufolge ist das Interesse der Schwaben an Richards noch immer aktuell.

Die Stuttgarter müssen darauf gefasst sein, dass Borna Sosa den Verein im Sommer verlässt. Richards sei dabei als Ersatzkandidat eine "ernsthafte Option". Ob sich der Engländer einen Transfer nach Stuttgart vorstellen kann, geht aus dem Artikel nicht hervor. Zudem ist auch unklar, wie viel der FC Bayern für den bis 2025 gebundenen Spieler an Ablöse fordert. Klar ist aber auch, dass der VfB bei einem Sosa-Verkauf (vielleicht ja sogar an den FC Bayern) genug Kleingeld beisammen hätte. Auch eine Leihe wäre jedoch ein realistisches Szenario.

Zirkzee-Zukunft offen: VfB muss sich gedulden

Joshua Zirkzee
BSR Agency/GettyImages

Berichten des kickers und der BILD zufolge spricht man beim VfB auch über Angreifer Josuha Zirkzee, der wiederum Sasa Kalajdzic ersetzen könnte. Der junge Niederländer wurde im vergangenen Jahr von den Bayern an den RSC Anderlecht verliehen, wo er starke Leistungen zeigen konnte.

Die Zukunft des 21-Jährigen ist unklar, da dieser daran zweifelt, beim FC Bayern solide Einsatzzeiten zu bekommen. Ein Wechsel nach Stuttgart ein Jahr vor Vertragsende böte für die Münchner die Chance, immerhin noch Ablöse mitzunehmen. Der VfB hätte hingegen einen Stürmer mit enormen sportlichen und finanziellen Potenzial hinzugewonnen.

Derzeit gestaltet sich ein Deal aber als schwierig. Zunächst müsste die Stürmersituation in München geklärt werden, wo Mané als Lewandowski-Nachfolger gehandelt wird. Ein Kauf wäre wohl erst möglich, wenn Klarheit im Bayern-Angriff herrscht. Möglich wäre auch bei Zirkzee ein Leihgeschäft, jedoch müsste der Angreifer seinen Vertrag zunächst verlängern.


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