Bayern München

FC Bayern: Umdenken bei den Ungeimpften?

Simon Zimmermann
Gnabry und Kimmich sollen sich für eine Corona-Impfung entschieden haben
Gnabry und Kimmich sollen sich für eine Corona-Impfung entschieden haben / CHRISTOF STACHE/GettyImages
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Die Impfdebatte sorgt beim FC Bayern weiter für viel Wirbel. Nun könnte zumindest bei drei der fünf ungeimpften Spielern ein Umdenken stattgefunden haben. Unterdessen soll es erste Kontakte zwischen Marc Roca und Eintracht Frankfurt gegeben haben. Und bei Serge Gnabry gibt es wilde Wechselspekulationen aus Spanien.


Das Sportportal The Athletic berichtet, dass "mindestens drei Profis" kurz davor stünden, sich impfen zu lassen. Sie hätten ihre Meinung nach ausführlichen Gesprächen mit Teamkollegen, Immunologen und Ärzten geändert. Demnach könnten sie sich sogar schon während der aktuellen Quarantäne impfen lassen. Konkrete Namen wurden dabei aber nicht genannt.

Diese liefert dagegen die Bild: Aus Klub-Kreisen soll zu hören sein, dass es sich um Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Michaël Cuisance handelt.

Roca in Kontakt mit der Eintracht

Derweil könnte sich ein Transfer innerhalb der Bundesliga von Dauer-Reservist Marc Roca anbahnen. Wie Sky berichtet, soll es "erste Annäherungsversuche" zwischen dem spanischen Mittelfeldspieler und der Frankfurter Eintracht gegeben haben.

Marc Roca
Marc Roca spielt unter Nagelsmann keine Rolle / Quality Sport Images/GettyImages

Wirklich konkret seien die Verhandlungen zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht. Zumal auch Klubs aus Spanien am 24-Jährigen interessiert sein sollen. Größtes Hindernis für die Eintracht wäre sicherlich das Gehalt des Defensiv-Allrounders. Ein fester Transfer käme ohnehin nicht infrage. Roca steht bei den Bayern noch bis 2025 unter Vertrag. Sein aktueller Marktwert wird auf acht Millionen Euro geschätzt.

Gnabry-Verlängerung auf der Kippe?

In Spanien wurde nun ein weiteres Thema rund um den FC Bayern aufgemacht. Betroffen ist erneut Serge Gnabry. Dessen Vertrag in München läuft 2023 aus - zuletzt hieß es vom kicker und der Bild, dass eine Einigung nur noch Formsache sei.

Diario Gol berichtet dagegen, dass Gnabrys Verlängerung gar nicht so sicher sei wie angenommen. Vielmehr deute alles darauf hin, dass der 26-Jährige nicht verlängern werde. Der Angreifer träume von einem Wechsel in eine andere europäische Topliga. Real Madrid, Liverpool und Juventus hätten längst ihre Fühler ausgestreckt.

Vor allem in Madrid habe man einen Transfer für den kommenden Sommer im Blick. 60 Millionen Euro Ablöse soll Gnabry dann kosten.

Serge Gnabry
Serge Gnabry und Real Marid? No Deal! / Sebastian Widmann/GettyImages

Wirklich vertrauenswürdig ist die Quelle aber nicht. Vielmehr dürfte es sich um wilde Spekulationen handeln, zumal Gnabry in der Impfdebatte beim FC Bayern wohl sein Gehalt während der Quarantänezeit gestrichen bekommt. Laut BR sollen einige der betroffenen FCB-Stars sogar über die Möglichkeit einer Klage nachdenken.

Dennoch spricht vieles weiterhin für eine Verlängerung des 26-Jährigen in München. Ein Transfer zu Real Madrid wäre dagegen recht sinnbefreit. Die Königlichen wollen sich Kylian Mbappé schnappen und haben auch Erling Haaland weiter im Auge. Zudem perfomt derzeit Vinicius Junior so gut wie nie. Platz für Gnabry wäre da kaum...

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