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Bayern München

Galatasaray umwirbt Cuisance: Zeichen auf Abschied?

Dominik Hager
Michaël Cuisance könnte die Bayern in Richtung Istanbul verlassen
Michaël Cuisance könnte die Bayern in Richtung Istanbul verlassen / ALEXANDER HASSENSTEIN/Getty Images
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Bislang waren die Versuche der Bayern, ihre Verkaufskandidaten an den Mann zu bringen, nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Dies könnte sich nun zumindest im Fall von Michaël Cuisance ändern. Wie das türkische Portal webaslan.com berichtet, soll sich Galatasaray Istanbul mit dem jungen Franzosen auseinandersetzen.


Der FC Bayern hat bereits vor Wochen klargestellt, erst Spieler abgeben zu wollen, bevor man vielleicht doch noch mal auf dem Transfermarkt aktiv werden kann. Nach Adrian Fein, der zu Greuther Fürth ausgeliehen wurde, soll der nächste Leih-Rückkehrer einen neuen Verein suchen.

Michaël Cuisance konnte seine Chance bei Olympique Marseille nicht nutzen und hat demnach auch in München schlechte Karten, wo er sein Talent ebenfalls noch nicht unter Beweis stellen konnte.

Dementsprechend kompliziert wird es aber, den als schwierig geltenden Profi für eine vernünftige Ablöse zu verkaufen. Mit Galatasaray Istanbul soll sich nun zumindest ein Klub für den 21-Jährigen interessieren. Allerdings liegt dem deutschen Rekordmeister laut BILD-Angaben noch kein offizielles Angebot vor.

Cuisance-Deal eher unwahrscheinlich: Sucht der Spieler seine Chance unter Nagelsmann?

Trotz des möglichen Interesses werden die Bayern nicht mal ansatzweise die 18 Millionen Euro erhalten, die in der Kaufklausel für Olympique Marseille vorgesehen waren.

Im Gegenteil: Die BILD mutmaßt, dass der türkische Topklub eine Leihe bevorzugt, was mit den Wünschen der Münchner nicht sonderlich kompatibel ist. Ähnlich sieht es mit den Vorstellungen von Cuisance aus. Dieser hat bekanntlich nicht gerade ein geringes Selbstvertrauen und sieht sich eher in einer europäischen Topliga. Die Süper Lig fällt hierunter schon mal nicht.

Cuisance, Nagelsmann
Nagelsmann und Cuisance / CHRISTOF STACHE/Getty Images

Es deutet sich also an, dass der Verkauf des jungen Mittelfeldspielers keine Angelegenheit von heute auf morgen werden könnte. Selbst ein Verbleib ist nicht ausgeschlossen, wenn kein vernünftiges Angebot ins Haus flattert. Derzeit versucht sich der Spieler unter dem neuen Coach Julian Nagelsmann zu beweisen, der seinen Schützling im Training zumindest häufiger lobte. Das primäre Ziel der Münchner dürfte aber weiterhin sein, Geld aus dem fehlgeschlagenen Transfer von 2019 zu generieren.

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