"Sind nicht im Schlaraffenland": Max Eberl nennt Bedingung für Spielerkäufe

Der FC Bayern möchte im Sommer neue Spieler dazu holen. Dies kann laut Sportvorstand Max Eberl nur unter einer Bedingung geschehen.

Max Eberl wird dem FC Bayern umkrempeln
Max Eberl wird dem FC Bayern umkrempeln / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Der FC Bayern wird im Sommer wohl sowohl auf dem Trainer- als auch auf dem Spielermarkt ordentlich zuschlagen. Insbesondere der Kauf neuer Stars wird jedoch einhergehen mit Verkäufen anderer Spieler. Dies hat Max Eberl im Gespräch mit der Sport Bild ganz klar angekündigt.

"Wir sind nicht im Schlaraffenland, wir können uns die Welt nicht malen, wie sie uns gefällt: Mögliche Transfers beinhalten ja Verkäufe, um die finanziellen Möglichkeiten zu haben, etwas zu tun", stellte er klar.

Zwar hat der FC Bayern in den vergangenen Jahren stets mehr Geld ausgegeben als eingenommen, befand sich dabei jedoch meist nicht in den Sphären anderer Klubs. Dies dürfte der neue Sportvorstand auch so weiterführen. "Wir müssen uns der Realität stellen", erklärte Eberl. Dies bedeutet: "Welche finanziellen Möglichkeiten haben wir, um auf wie vielen Positionen unsere Wünsche zu realisieren?"

Transfers wie Kane nicht jeden Sommer möglich

Im vergangenen Sommer hat der FC Bayern mit dem Kane-Transfer erstmals rund 100 Millionen Euro in einen Spieler gesteckt. Dies wird jedoch nicht die Regel beim FC Bayern werden. "Ich weiß, dass wir im Sommer Möglichkeiten haben. Aber diese sind nicht grenzenlos. Transfers wie den von Harry Kane können und wollen wir nicht jeden Sommer machen", stellte er klar.

Eberl verfolgt das Ziel, "14-15 Topspieler" im Kader zu haben, der dann durch junge Talente wie Aleksandar Pavlovic ergänzt werde.

Eberl kündigt Ultimatum für Davies an

Wer beim FC Bayern für neue Stars Platz macht, ist abgesehen von den fixen Abgängen wie Bouna Sarr und Eric Maxim Choupo-Moting noch unklar. Ein Kandidat ist jedoch gewiss Alphonso Davies, der schon seit längerer Zeit mit Real Madrid in Verbindung gesetzt wird. "Kein Verein – das gilt auch für Bayern München – möchte Spieler ablösefrei verlieren, wenn man sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen kann. Wenn Spieler nicht mehr hier sein wollen, muss man Entscheidungen treffen", kündigte er ein Ultimatum an.

Abgesehen von Davies gehören wohl Serge Gnabry, Leon Goretzka, Dayot Upamecano, Joshua Kimmich und Leroy Sané zu den prominenten Kandidaten, die den FC Bayern verlassen könnten. Für Eberl ist vor allem eines wichtig. "Wir wollen Spieler haben, die für Bayern München stehen, die Lust haben, sich mit dem Verein identifizieren", erklärte er. Genau dieses Gefühl haben einige Stars im Verlaufe der Saison vermissen lassen.


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