Kandidaten-Liste steht: Max Eberl erklärt Trainersuche beim FC Bayern

Beim FC Bayern ist die Trainersuche angelaufen. Max Eberl skizziert den groben Plan, nach dem er und Christoph Freund den Nachfolger von Thomas Tuchel ausfindig machen wollen.

Max Eberl sucht den Tuchel-Nachfolger
Max Eberl sucht den Tuchel-Nachfolger / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Für die letzten acht Spieltage in der Bundesliga sowie mindestens zwei weitere Partien in der Champions League wird Thomas Tuchel noch an der Seitenlinie stehen. Zur nächsten Saison wird es dann einen neuen Cheftrainer beim FC Bayern geben.

Der Tuchel-Nachfolger wird somit der erste Trainer sein, für den Max Eberl als neuer Sportvorstand federführend verantwortlich ist.

Eine erste Liste steht: Eberl bespielt auch "ungewöhnliche Ideen"

"Es gibt momentan keinen Plan A, B und C", erklärte Eberl gegenüber der Sportbild, wie die Trainersuche zurzeit verläuft. Er führte aus: "Wir machen ein Screening der Situation: Wie sieht der Kader aus, welche DNA hat der Verein, welche Geschichte. Wir überlegen genau: Welche Trainer passen zu dem, was wir haben? Zu dem, was dieser Klub ausstrahlt und erreichen will?"

Gemeinsam mit Christoph Freund habe er bereits eine erste Kandidaten-Liste aufstellen können. Eberl betont dieser Tage immer wieder, dass Freund als Sportdirektor nicht entmachtet wurde, sondern dass sie zusammen als Team arbeiten.

"Da gibt es Namen, die auf einer Liste stehen. Am Ende gibt es aber natürlich gewisse Rahmenbedingungen, nach denen Sie auch immer wieder zu Recht fragen: Was ist, wenn das zu lange dauert? Was ist, wenn es zu teuer wird? Oder wenn der Kandidat nicht will?", warf Eberl auch Fragen auf, die im Zuge manch interessanter Namen beantwortet werden müssen.

Christoph Freund
Auch Christoph Freund wirkt bei der Trainersuche mit / Stefan Matzke - sampics/GettyImages

Diese Liste werde man nun "in Ruhe abarbeiten" und somit auch die ersten Gespräche führen. "Aus den Informationen, Machbarkeiten und Übereinstimmungen – Klub, Kader, Trainer – versuchen wir, die beste Entscheidung zu treffen", fasste der Sportvorstand die Ausgangslage zusammen.

Dabei geht es um "mehr als vier" potenzielle Kandidaten, allerdings fällt die Liste zugleich auch nicht zu umfassend aus. Abseits von womöglich naheliegenden Kandidaten gäbe es "ungewöhnliche Ideen". Schlussendlich sei es das Ziel, "zwei, drei finale Gespräche" führen zu können, nachdem zuvor bereits die wichtigsten Fragen gestellt und Themen besprochen wurden.

Ein solcher Schlusssprint steht aber längst noch nicht an. Immerhin will die Trainersuche so gut wie möglich durchdacht sein. "Wir wollen einen Trainer, der keine kurze Verweildauer hat, sondern mittel- und langfristig hier ist", betonte Eberl.


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