Bayern München

FC Bayern: Kingsley Coman startet mit Kampfansage in die neue Saison

Dominik Hager
Kingsley Coman will auch in der neuen Saison hoch hinaus
Kingsley Coman will auch in der neuen Saison hoch hinaus / Leonhard Simon/Getty Images
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In der Sommerpause machte Kingsley Coman hauptsächlich durch gescheiterte Vertragsgespräche auf sich aufmerksam. Zudem verletzte sich der Franzose im Testspiel gegen den SSC Neapel leicht und wurde dadurch in der Vorbereitung zwischenzeitlich ausgebremst. Nun ist es aber auch wieder an der Zeit, dass der Bayern-Star wieder auf dem Platz für Furore sorgt.


Kingsley Coman möchte in der kommenden Runde genau da weiter machen, wo er mit seinem Champions-League-Finaltor gegen Paris Saint-Germain angefangen hat.

"Ich freue mich sehr auf die neue Saison. Wir haben immer große Ziele im Team und wollen alles gewinnen. Vor zwei Saisons haben wir es geschafft, aber letztes Jahr haben wir es nicht geschafft. Also werden wir dieses Jahr wirklich wieder versuchen, alles zu gewinnen", verriet er im Interview mit bundesliga.com.

Erfolgsgarant soll natürlich auch der neue Trainer Julian Nagelsmann sein, der in die großen Fußstapfen seines Vorgängers treten muss. Kingsley Coman ist absolut überzeugt davon, dass der Coach den Münchnern vieles geben kann.

"Wir hatten zwei Wochen zusammen, und ich mag seine Philosophie sehr. Er hat viele Ideen und bringt auch viel Neues mit. Ich finde es sehr schön, einen Trainer zu sehen, der wirklich motiviert ist und viele Ideen hat," erläuterte er.

Coman möchte noch effektiver und präsenter werden

In der vorherigen Saison gelangen Coman wettbewerbsübergreifend acht Tore und 15 Vorlagen. Eine beachtliche Bilanz, die jedoch noch Luft nach oben lässt, wodurch sich auch Julian Nagelsmann eine Steigerung erhofft. Der Flügelstar selbst möchte sich jedoch nicht nur an Zahlen messen, sondern auch darüber hinaus präsenter werden.

"Ich bin ein Spieler, der immer am Spielgeschehen beteiligt sein will und das war nicht immer so. Die Zahlen sind auf meiner Position wirklich wichtig, aber es ist nicht mein erster Fokus. Mein erster Fokus ist es, viel in die Mannschaft zu bringen und natürlich auch Vorlagen und Tore zu geben, aber auch viele Chancen herauszuspielen," lautet seine Zielsetzung.

Für den Franzosen wird es in der kommenden Spielzeit auch nicht mehr nur darum gehen, individuell und fußballerisch zu glänzen, sondern zunehmend in eine Führungsrolle reinzuwachsen. Mit Alaba, Boateng und Martínez sind schließlich drei erfahre Akteure von Bord gegangen, wodurch sich in der Hierarchie Änderungen ergeben müssen.

"Ich glaube, ich bin einer von fünf oder sechs Spielern, die am längsten im Verein sind. Es ist eine neue Rolle für mich und ich werde versuchen, so vielen Spielern wie möglich zu helfen. Insbesondere den französischen Spielern, weil Ich auch Franzose bin. Ich denke, jeder muss der Mannschaft helfen, aber die Leute, die schon lange hier sind, können den neuen Spielern mehr helfen," ist er sich seiner Verantwortung bewusst.

Coman warnt vor Gladbach: "War immer schwierig gegen sie zu spielen"

Auf Coman wird es aus Münchner Sicht bereits beim Bundesliga-Auftakt in Gladbach und im Supercup gegen Dortmund enorm ankommen, da insbesondere Gnabry und Sané nach der verpatzten EM nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen dürften.

Gegen Gladbach benötigt Bayern die Dribblings und Vorlagen von Coman, um die ziemlich miese Münchner Bilanz in Gladbach (15 Siege, 19 Unentschieden, 22 Niederlagen) aufzubessern.

"Sie sind eine gute Mannschaft. Seit ich beim FC Bayern bin, war es immer schwierig, dort zu spielen. Meistens haben wir keine guten Ergebnisse gegen sie geholt, aber jede Saison ist anders. Wir werden von Anfang an viel Druck machen und viel Intensität ins Spiel bringen müssen Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen und dieses Spiel gewinnen können", zeigte sich der 25-Jährige selbstbewusst.

Coman zeigt sich selbstbewusst: "Sind immer noch vorne"

Auf die gesamte Spielzeit betrachtet, sieht Coman in Dortmund und Leipzig die stärksten Konkurrenten. Diese seien aber nicht auf Augenhöhe mit den Bayern, sondern dahinter einzuordnen. "Wir sind immer noch vorne, deshalb habe ich gesagt, dass sie Zweiter und Dritter sind. Wir sind Erster," so Coman zur Rangordnung in Deutschland.

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