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FC Bayern scheitert mit "Geiz-Angebot" für Sadio Mané

Dominik Hager
Der FC Bayern ist mit seinem ersten Angebot gescheitert
Der FC Bayern ist mit seinem ersten Angebot gescheitert / Etsuo Hara/GettyImages
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Der FC Bayern ist wohl doch noch ein wenig weiter von einem Mané-Coup entfernt als zuletzt angenommen. BILD-Fußballchef Christian Falk erklärte zuletzt, dass der Liverpool-Star zu 90 Prozent zu den Bayern wechselt, während auch zahlreiche andere renommierte Journalisten und Experten immerhin davon sprachen, dass zwischen dem Spieler und den Münchnern alles klar ist. Zwischen dem FC Bayern und dem FC Liverpool ist aber längst noch keine Einigung in Sicht.


Der FC Bayern hat sein erstes Gebot für Sadio Mané abgegeben. Dies berichtete am Sonntag die englische Zeitung Times. Dieses soll eine Ablöse in Höhe von 21 Millionen Pfund und weiteren erfolgsabhängigen vier Millionen Pfund enthalten haben (rund 25 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro Boni). Die fünf Millionen Euro sollen in großen Teilen aber nur fließen, wenn der FCB mit Mané die Champions League gewinnt.

Liverpool wenig begeistert von Bayern-Gebot

Wie zu erwarten hatten die Bayern mit dem Angebot keine Chance. Die Reds sollen der Meinung sein, dass die Münchner Mané gnadenlos unterschätzen und haben keine Gegenforderung gestellt.
Den Münchner Verantwortlichen muss aber eigentlich auch klar gewesen sein, mit einem Gebot von 25 Millionen Euro und eher unwahrscheinlichen Zusatzzahlungen keinen Durchbruch erzielen zu können. Zuletzt wurde berichtet, dass die Reds sich erst Gebote ab 40 Millionen Pfund anhören, was beinahe das Doppelte wäre.

Sollten sich die beiden Klubs einig werden, müssen sie sich wohl oder übel irgendwo in der Mitte treffen. Die Diskrepanz ist allerdings schon erschreckend groß und lässt Zweifel daran aufkommen, ob ein Mané-Transfer wirklich zustande kommen kann. Vieles wird wohl auch davon abhängen, ob sich die Reds einen vernünftigen Ersatz angeln können. Zuletzt kursierten die Namen Christian Pulisic und Darwin Núñez durch die Medien.

Die Bayern hoffen auf eine schnelle Entscheidung. Hierbei ist man aber auch selbst angehalten, sich zu einem verbesserten Angebot durchzuringen.

Auch Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet am Pfingstmontag, dass eine Einigung zwischen den Klubs über eine Ablöse noch nicht gefunden wurde. Die Gespräche sollen aber in den nächsten Tagen fortgeführt werden.


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